
laut.de empfiehlt
Culk
Culk sind gekommen, um zu bleiben - die Wiener zählten Ende der Zehnerjahre zu den Newcomern de Stunde. Nicht nur FM4 sangen Lobeshymnen auf das junge Quartett. Ihr an Postpunk der 80er und Alternativerock der 60er geschulter Shoegaze hat Wucht und schüttelt ordentlich durch.
Bis heute stehen der unverwechselbare Gesang und die gesellschaftskritischen, poetischen Lyrics von Sängerin und Multiinstrumentalistin Sophie Löw im Mittelpunkt - dabei wechselt sie problemlos vom Deutschen ins Englische und zurück, stellt Identitätsfragen, formuliert Zukunftsängste, lädt ein zur Sinnsuche.
Texte wie kalte Schauer, die einem über den Rücken laufen: "Euer Ziel war nie meines, bald werde ich entgleisen." Neuerdings gibt es von Culk sogar Liebeslieder, sie dröhnen wie "Kaputte Speaker".
