
laut.de empfiehlt
Obstwiesenfestival
Bisschen zu Bibiza wippen, mit Maximo Park in alte Zeiten rocken, danach beim Yoga schwitzen, noch einen Film reinziehen? Und ganz am Anfang noch ein Frühshoppen ? Geht alles auf dem kleinen, aber feinen Obstwiesenfestival!
Ein Mix aus internationalen und deutschen Acts wird sich im Spätsommer in Dornstadt nahe Ulm auf der Bühne einfinden, wenn das unaufgeregt sympathische U&D-Event vom 20. bis zum 22. August seine Pforten öffnet. Vergangenes Jahr begrüßte man u.a. Tocotronic, Paula Carolina, Kasi, Das Lumpenpack oder Deadletter.
Und auch dieses Jahr – und übrigens seit über drei Jahrzehnten – macht man nahe Ulm wieder jeden Indie froh. Weit über 10.000 Fans freuen sich auf ein Programm, das neben guter Musik noch andere Vergnügen zu bieten hat, siehe Yoga. Oder besagtes Filmscreening. Was läuft? Die Komödie "Alter weißer Mann".
Wer noch mehr Input braucht, so ging es im vergangenen Jahr zu:
In sachen Line-up muss man die Inderock-Veteranen Maximo Park aus Newcastle nun wirklich keinem mehr vorstellen. Zum internationalen Line-Up zählen heuer auch die australische RockbandTeen Jesus and the Jean Teasers, der irische Sänger Somebody's Child oder bisschen Dolce-Vita-Stimmung aus Italien mit Valentino Vivace.
Aus den deutschsprachigen Reihen dürfen sich Besucher:innen über Indietronic von Orbit, den Deutschrapper Tatoni, Bibizas Wiener Schmäh oder Verliebtheit gepaart mit Systemkritik, vertont vom Mannheimer Duo ok.danke.tschüss, freuen. Weitere Empfehlungen: der queere Sound der Münchner Newcomerin Vandalisbin oder Paul Freitags eingängiger, auf TikTok viral gegangener Deutschpop. Fast 30 Acts spielen am Ende auf.
Campen ist selbstverständlich vor Ort möglich, kann aber – anders als das restliche Programm – nicht kostenfrei angeboten werden. Campingplatz-Tickets sind für 54 Euro verfügbar, Parktickets für 17,50 Euro. Neu ist der Mindestverzehr: Da sich das Festival hauptsächlich über den Verkauf von Essen und Getränken finanziert, kommt als eine Art Soli-Gebühr ein 15 Euro Wertgutschein on top, der dann im Gegenzug an den Festivalbuden eingelöst werden kann. Fair.
Freund:innen! Wer das Obstwiesenfestival (immer) noch nicht in seinen persönlichen Festivalplaner eingetragen hat, es vielleicht tatsächlich nicht kennt – oder gar am Ende in der Nähe wohnt, dem sei hiermit der Ausgehbefehl erteilt!
Offizielle Festivalpage: Obstwiesenfestival