Rap ist over!
Wir gehen direkt weiter im Kanon der kritischen Rapsongs, die wir heute wirklich gebraucht haben, und ich kann euch sagen: Wir haben keinen so dringend gebraucht wie diesen neuen LGoony-Song.
Der zweite Part ist natürlich sehr stabil. Diese Fragen darüber zu stellen, was man mit den Line-Ups und den kapitalistischen Strukturen macht, die sich wertetechnisch kein bisschen weiterentwickeln und ready sind, großes Geld aus erwiesenen Wichsern zu schlagen. Diese Disidentifikation mit der Szene, das wird vielen Leuten aus der Seele sprechen.
Ich finde aber tatsächlich den ersten Part viel interessanter. Klar, Goony hat jetzt nicht die Erfahrung damit, ein totaler Vollwichser zu sein. Aber seine Auseinandersetzung mit seinem trolligen, edgy früheren Ich find ich lowkey sehr viel spannender als dieses Abgrenzen vom Rest der Szene.
"Doch ich bin nicht mehr derselbe wie früher / Ich bin kein Kind ohne Leben außer Internet und Mucke / Das in Kommentaren rumtrollt und dann Jokes macht mit sein' Jungs / Das rein gar nichts ernst nimmt, aber dafür alles hatet und dabei nicht checkt, dass ich doch nur will, dass man mich liebt" könnte meine Deutschrap-Line des Jahres werden.
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