Oh, Sharon
Sharon Osbourne sieht sich aktuell heftigr Kritik ausgesetzt, nachdem sie Unterstützung für eine geplante Anti-Migration-Demo des als rechtsextrem und islamfeindlich eingestuften, mehrfach strafrechtlich verurteiltem Aktivisten Tommy Robinson bekundet hat. Osbourne kommentierte auf Instagram unter einem Aufruf Robinsons zu besagter Demo auf dem rechtspopulistischen Channel @gaucireports den Satz: "See you at the march" – "Wir sehen uns beim Marsch". Post und Kommentar sind nach wie vor online, siehe Screenshot.

In direkter Konsequenz distanzierte sich wenige Tage nach dem Posting unter anderem die Obdachlosen-Hilfsorganisation Centrepoint von Osbourne, bei der sie zuvor im Zuge einer gemeinsamen Kampagne als 'Botschafterin' geführt worden war. Gegenüber dem Guardian stellte Centrepoint nun jedoch klar, künftig nicht mehr mit Osbourne zusammenarbeiten zu wollen. "Diese Art von Event ist nicht mit unseren Werten vereinbar", heißt es zur Begründung. "Centrepoint ist stolz darauf, junge Menschen zu unterstützen, gleichgültig welchen Hintergrunds, welcher Ethnizität, welcher Religion. Wenn wir junge Menschen in diesem Land voranbringen wollen, müssen wir sicherstellen, dass unsere Gesellschaft ihnen erlaubt, hier ohne Angst zu leben und dass die Zugang und Möglichkeiten für Bildung und Arbeit bekommen, um Obdachlosigkeit hinter sich lassen zu können."
Robinson hatte bereits im Herbst 2025 zu einer Großdemonstration aufgerufen, mit dem Ziel die Migrationspolitik Großbritanniens deutlich zu verschärfen. In London nahmen damals weit über 100.000 Menschen an der Veranstaltung teil.
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