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5 Fragen an R.O.S.A.

In Berlin braut sich gerade was Spannendes im Hardcore Punk-Underground zusammen. R.O.S.A. formierten sich aus Mitgliedern der Bands Patsy O'Hara, Empty Vision, Tackleberry und Ratfeast und werden im August ihr Debütalbum "No Peace For You" veröffentlichen, nachdem 2025 bereits drei Singles erschienen sind. Was es bisher zu hören gibt, klingt vielversprechend. Drummer Til beantwortete uns ein paar Fragen:

1. Welches Album hatte den größten Einfluss auf dich als Musiker?

Wahrscheinlich was von Metallica oder Maiden, da das mein Einstieg in die harte Musik war.

2. Was zeichnete die Arbeit an "No Peace For You" im Vergleich zu früheren Projekten besonders aus?

Da wir ja alle schon in sehr vielen und auch vielen sehr unterschiedlichen Bands gespielt haben, kann ich da nur für mich sprechen. Mit unserem Basser Mäxchen und auch unserem Sänger Hassan habe ich über die letzten 20+ Jahre so häufig die Bühne geteilt, aber nie zusammen in einer Band. Das fühlt sich echt besonders an. Und natürlich ist auch Jörg (Gitarrist; A.d.R.) ein wichtiger, wenn nicht als 'Riffbauer' sogar der wichtigste Faktor, dass die Platte so ein Brett geworden ist, auf das wir bei aller Bescheidenheit mächtig stolz sind!

3. Was sollte sich in der Rock-/Metal-Community zum Besseren verändern?

Irgendwie ist ja auch jede Subkultur ein Abbild der Gesellschaft. Auch, wenn 'wir' da vielleicht einiges besser machen, als der Durchschnitt, gilt auch hier: Keine Homophobie, Sexismus, Rassismus, Antisemitismus – gerade Subkultur sollte mit diesen Problemen sehr bewusst umgehen.

4. Was sollte man abseits der Musik definitiv über dich wissen?

Frei nach einem pinkelnden Hannoveraner: "Wenn mich jemand anruft und will, dass ich saufen komm', dann mach ich das."

5. Welches Buch sollte man unbedingt gelesen haben?

Wer sich als deutsch sozialisierter Mensch besser verstehen will, sollte sich unbedingt mal mit den Werken von Sabine Bode beschäftigen. Vor allem "Kriegsenkel" fand ich persönlich besonders spannend, weil ich meine Familiengeschichte da doch in großen Teilen in der einen oder anderen Form wiederfinden konnte. Transgenerationales Trauma ist ein spannendes Thema, mit dem man sich mal auseinandergesetzt haben sollte.

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