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Queen: Brian May schließt US-Konzerte aus

Gegen das brutale Vorgehen der ICE-Beamten, das auch Angst vor weiterer Zuwanderung säen soll, regt sich nicht nur Widerstand auf amerikanischen Straßen. Auch Stars wie Brian May fühlen sich mittlerweile abgetörnt vom Land of the Free a.D. In der Daily Mail bekannte der Queen-Gitarrist, keinerlei Ambitionen zu hegen, jemals wieder in Amerika auf Tour zu gehen: "Amerika ist momentan ein gefährlicher Ort, das muss man berücksichtigen. Es ist sehr traurig, denn Queen sind in Amerika groß geworden und wir lieben es, aber es ist nicht mehr das, was es einmal war. Jeder überlegt es sich im Moment zweimal, ob er dorthin reist." Queen und Adam Lambert tourten zuletzt vor drei Jahren. Über zukünftige Pläne ließ sich der 78-Jährige nicht aus.

Derweil blieb Bruce Springsteens Protestsong nicht unkommentiert. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Abigail Jackson, kommentierte das Geschehen in Minneapolis gegenüber dem Hollywood Reporter mit den Worten: "Die Trump-Regierung konzentriert sich nicht auf austauschbare Lieder mit irrelevanten Meinungen und ungenauen Informationen, sondern darauf, Demokraten auf Landes- und Kommunalebene zu ermutigen, mit den Bundesbehörden zusammenzuarbeiten, um gefährliche kriminelle illegale Einwanderer aus ihren Gemeinden zu entfernen."

BAP-Legende Wolfgang Niedecken teilte am Wochenende das Youtube-Video von "Streets Of Minneapolis" mit lobenden Worten und der optimistischen Botschaft: "Wenn es einer schafft, den Stein ins Rollen zu bringen, dann ist es Bruce und zwar weltweit."

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