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Elektronische Videospieltracks – einfach R1, nach links oben, Kreuz, Kreis, schon angewählt - Part I

Auf die Idee kam ich durch das meiner Meinung nach wahnsinnig nervige Radiosystem von Cyberpunk 2077, das die Tracks nie so richtig scheinen lässt. Hier soll es nicht um Soundtracks gehen, sondern um die Spiele, in denen der Spieler selbst entscheiden darf, was wann läuft. Das ist aus Kunstsicht einerseits herausfordernder, lässt die Musik sich doch nicht pass- oder szenengenau einsetzen, andererseits ideal für faule Entwickler, die das Heft des Hörens so einfach weitergeben. Führen wir uns also mal zu Gemüte, was uns Entwickler elektronisch so um die Ohren hauten – als alter(nder) Gamer mit zu wenig Zeit will ich natürlich unbedingt auch Perlen wie Sleeping Dogs berücksichtigen. Den Music Player von Death Stranding zähle ich nicht.

Wir starten gleich mal mit einem Spiel, das aufgrund seiner gravierenden Logiklücken und Inkohärenzen sein Potenzial nicht voll entfalten konnte: Watch Dogs 2. Dessen Radiostation der Truppe des Hauptcharakters, Deadsec Pirate, ist die beste im Spiel und mit Aphex Twin, Moroder und Lone ausgesprochen hochqualitativ, wenn auch etwas kurz geraten.

Der Elefant im Raum: Natürlich darf GTA V nicht fehlen. Soulwax FM und FlyLo FM nahmen sich wenig, das wunderbar snobbige Music Locker Radio vervollständigte eine ganz starke Reihe. Das gute, aber zerfaserte Los Santos Underground Radio und das zu sehr in alle Richtungen bemühte Still Slipping Los Santos von Joy Orbison finde ich ein kleines Stück schwächer, die fallen hier raus. In der obigen Reihenfolge also je ein Key Track der drei Top-Radios, die alle einen ganz eigenen Feel besitzen, der in GTA natürlich massiv am Host hängt.

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