Peter Gabriel - "Sledgehammer"
Pech für alle Kreativschaffenden im Jahr 1986. Peter Gabriel veröffentlicht mit "Sledgehammer" den wohl prägnantesten und fettesten Track seiner Solo-Laufbahn. Hinzu kommt das mit Stop-Motion produzierte Video, das in der damaligen Zeit Maßstäbe setzte und für allgemeine Bewunderung sorgte.
Selbstredend sackte Gabriel im Jahr darauf bei zehn Nominierungen neun MTV Awards ein. Jeder einigermaßen in Popmusik bewanderte Hörer kennt diese Nummer. Was so simpel klingt, ist aber in Wahrheit ausgeklügelter Sound, den der Engländer mit seiner hervorragenden Backingband aufs Tape zauberte.
Die Ursprünge des Songs liegen im Jahr 1984, als der Sänger den Soundtrack zum Film "Birdy" aufnahm. Zwei Jahre später ist das Album "So" eigentlich schon im Kasten und die Backing-Band mit Bass-Monster Tony Levin und Drum-Legende Manu Katché fast schon auf dem Nachhauseweg, als Gabriel mit diesem Lied ankam. Fast aus dem Taxi heraus muss er Katché fischen.
Levin und Katché sind auch die tragenden Säulen des Tracks. Hört man genau hin, offenbart sich eine rhythmische Wucht, die in ihrer Dichte kaum fesselnder klingen könnte. Gitarre, Bläser und Keyboards als Melodie-Instrumente ordnen sich diesem unwiderstehlichen Groove komplett unter, was der Gesamtstimmung nur zugute kommt.
1 Kommentar mit einer Antwort
Auf den Song steh ich. Keine Ahnung warum, aber der knallt einfach
Isso!