God Gotta Afro
Ebenfalls lägst bewährt: alles, das Rapsody so macht. Wenn sie eine neue Single droppt, könnte man die entsprechend bedenkenlos ungehört und unkommentiert hier reinpacken:
... aber wer wollte das denn? "God Gotta Afro" ist der erste Vorbote auf Rapsodys Album, das im Titel noch mehr ins Detail geht: "God Gotta Afro & Gold Hoops" erscheint am 21. August.
Der Veröffentlichungstermin der Single ist bestimmt kein Zufall: Sie erschien am 19. Juni, Juneteenth, dem Black Independence Day. Er erinnert an den 19. Juni 1865. Per Proklamation erfuhr die Schwarze Bevölkerung damals im texanischen Galveston von der Abschaffung der Sklaverei, die zu diesem Zeitpunkt schon mehr als zwei Jahre zurücklag.
Entsprechend strotzt "God Gotta Afro" nur so vor Referenzen und Querverweisen auf die Black Culture. Dazu passen die Gäste: Der Karabo Ya Morena Gospel Choir, ein Jugendchor aus dem südafrikanischen Orlando, hat sich generationenübergreifende Traditionspflege auf die Fahnen geschrieben.
1 Kommentar mit 2 Antworten
Wird gecheckt, Songs sind immer so ne 50/50 Chance
Ist sogar im Song selbst so! War bis zu dem Chorus komplett dabei. Aber da hatte ich das Wort „Kinderchor“ auch noch nicht gelesen.
Gibt es (außer *vielleicht* bei Kanye‘s „We don‘t care“) tatsächlich auch nur *einen* Rapsong, in dem das richtig geil funktioniert?
Nicht mehr ganz Kinderchor, aber: https://youtu.be/EBJ0urdEWQw