Er liebt Sosa nicht
Gleich ein weiteres Comeback in der Pipeline: Bei Yung Hurn gäbe es eigentlich wesentlich mehr Gründe, nicht über ihn zu sprechen. Aber wenn das "Bianco"-Duo schon in dieser Form gleichzeitig zurückkehrt, war ich doch neugierig, was kreativ so aus denen geworden ist.
Stellt sich raus: auch hier eigentlich gleiche Soße wie vor acht Jahren. "Samurai Schwert" knüpft an sein Love Hotel-Band-Gimmick an. Das heißt, Hurn macht absolut kantenlosen Indie mit relativ schlechten Vocals und demselben Ironie-Faktor, den er damals schon drangeknüpft hat. Ach ja, und er macht zwischendurch den "Love Sosa"-Flow, der in Deutschland aber nun leider für ewig von Mark Forster verflucht wurde. Seltsame Zeiten!
Es gilt hier, was für das Love Hotel-Zeug früher gegolten hat: Wer sonst noch nie Musik außerhalb von Rap gehört hat, mag das für eine ziemliche Revelation halten. Aber auf diesem Pflaster gibt es SO viel besseres.
Abgesehen davon: Shoutout für die Videographen hier, das ist ein wirklich unglaublich geschossenes Musikvideo.
1 Kommentar mit einer Antwort
relative schlechte Vocals?? klingt komplett geil, würde gern wissen was es auf dem Pflaster so viel besseres geben soll
Bro hat zum ersten Mal einen indie Song gehört