Hoher Seegang erwartet die Besatzung auf dem apokalyptischen Kahn Avatar. Peitschende Nackenbrecher, rumselige Mitgröhler und heftiges Auf und Ab gibt es nicht nur auf dem Cover – "Hail The Apocalypse" ist beileibe kein Traumschiffurlaub.

Gleich mit dem ersten Riff dürften die Göteborger die Hörer …

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  • Vor einem Monat

    Bewertung: 4,5/5

    Wenn Black Waltz bei laut.de schon mit 2/5 abgestraft wurde, setzt sich das für mich bei Hail the Apocalypse mit 3/5 fort. Und langsam drängt sich der Eindruck auf, dass solche Bewertungen bei laut.de manchmal eher „Geschmack des Redakteurs“ und weniger ein objektives Qualitätsurteil sind.

    Denn Hail the Apocalypse ist für mich eines der stärksten Avatar-Alben. Die Band hat ihren Sound hier deutlich weiterentwickelt: weniger „wir zeigen, was wir alles können“, dafür mehr Groove, mehr Atmosphäre und vor allem eine Menge verdammt guter Riffs. Songs wie „Hail the Apocalypse“, „The Eagle Has Landed“ oder „Vultures Fly“ haben genau diese Mischung aus Härte, Eingängigkeit und Eigenständigkeit, die Avatar so interessant macht.

    Als Gitarrist gefällt mir besonders, wie selbstverständlich die Riffs hier im Mittelpunkt stehen. Sie müssen nicht kompliziert sein – sie müssen funktionieren. Und das tun sie. Dazu kommt die charakteristische Stimme von Johannes Eckerström und diese leicht wahnsinnige, theatralische Atmosphäre, die Avatar endgültig von vielen anderen Metalbands abhebt.

    Für mich ist Hail the Apocalypse deshalb kein durchschnittliches 3/5-Album, sondern eine 4,5/5. Nicht weil jeder Song perfekt ist, sondern weil die Platte einen eigenen Charakter besitzt und auch nach Jahren noch ordentlich Druck macht.

    Kurz gesagt: Wer hier nur nach musikalischer Innovation sucht, verpasst vielleicht das Wesentliche. Avatar haben ihren eigenen Stil gefunden – und der rockt.

  • Vor einem Monat

    Bewertung: 4,5/5

    Wenn Black Waltz bei laut.de schon mit 2/5 abgestraft wurde, setzt sich das für mich bei Hail the Apocalypse mit 3/5 fort. Und langsam drängt sich der Eindruck auf, dass solche Bewertungen bei laut.de manchmal eher „Geschmack des Redakteurs“ und weniger ein objektives Qualitätsurteil sind.

    Denn Hail the Apocalypse ist für mich eines der stärksten Avatar-Alben. Die Band hat ihren Sound hier deutlich weiterentwickelt: weniger „wir zeigen, was wir alles können“, dafür mehr Groove, mehr Atmosphäre und vor allem eine Menge verdammt guter Riffs. Songs wie „Hail the Apocalypse“, „The Eagle Has Landed“ oder „Vultures Fly“ haben genau diese Mischung aus Härte, Eingängigkeit und Eigenständigkeit, die Avatar so interessant macht.

    Als Gitarrist gefällt mir besonders, wie selbstverständlich die Riffs hier im Mittelpunkt stehen. Sie müssen nicht kompliziert sein – sie müssen funktionieren. Und das tun sie. Dazu kommt die charakteristische Stimme von Johannes Eckerström und diese leicht wahnsinnige, theatralische Atmosphäre, die Avatar endgültig von vielen anderen Metalbands abhebt.

    Für mich ist Hail the Apocalypse deshalb kein durchschnittliches 3/5-Album, sondern eine 4,5/5. Nicht weil jeder Song perfekt ist, sondern weil die Platte einen eigenen Charakter besitzt und auch nach Jahren noch ordentlich Druck macht.

    Kurz gesagt: Wer hier nur nach musikalischer Innovation sucht, verpasst vielleicht das Wesentliche. Avatar haben ihren eigenen Stil gefunden – und der rockt.