Sucht man einen Weg in den Rock-Olymp, sollte man besser nicht so vorgehen, wie Fontaines D.C. Angefangen als rumpelige Strokes-Coverband in Pubs, glaubte außer Dublins DIY-Legende Trevor Dietz niemand daran, dass das Quintett jemals in anderen Lokalitäten auftreten würde. "I don't belong to anyone", …
Jetzt gibts schon für Mittelmaß volle Punktzahl. Hätte sich diese Band in den 90ern gegründet, wären sie über Vorprogramm von Shed Seven oder Sleeper nicht herausgekommen.
Hätten sie sich in den 80ern gegründet, wären sie progressiv gewesen. Allerdings: Hätten sie sich 1618 gegründet, wären sie auf dem Scheiterhaufen gelandet.
Seit Monaten lag dieses Album in einer exklusiven Vorabversion vor mir – zum Schweigen verpflichtet, bis heute. Nun darf endlich ausgesprochen werden, was längst Gewissheit war: Fontaines D.C. haben nicht einfach ein Album geschaffen, sondern ein Erdbeben in der Geschichte der Rockmusik ausgelöst. Jeder Ton ein Manifest, jede Zeile ein Fanal, jeder Song ein Triumph. Kein Album des Jahres. EinAlbum für die Ewigkeit. 5/5
Bin leider etwas enttäuscht, denn auf Albumlänge hält es das Niveau, welches die drei Vorabsongs versprochen haben, für mich leider nicht. Da wird es mir zu eintönig. Vor allem Where Is Gone? ist aber ohne Frage sehr gelungen.
Warum macht man die Tatsache, ob einem ein Album gefällt oder nicht, davon abhängig wie es anderen Personen gefällt? Normal entscheidet das doch der eigene Geschmack und nicht der von anderen, oder?
Und warum betont man in einer Community, die grob geschätzt aus 90 Prozent weißen Männern Ü40 besteht, über alte weiße Männer auf, zu denen man selbst ja wohl auch gehört?
Ach ja, und seit wann ist es gleich ein Diss, wenn man feststellt, dass ein ganzes Album für einen persönlich nicht ganz das durch drei Vorabsongs versprochene Niveau hält?
Kann es sein, dass hier wieder einmal einfach nur provoziert werden soll? Ne, oder?
Therapie: "Und warum betont man in einer Community, die grob geschätzt aus 90 Prozent weißen Männern Ü40 besteht, über alte weiße Männer auf, zu denen man selbst ja wohl auch gehört?"
War ja klar, dass man es dir wieder erklären muss. Weil "alte weisse Männer" sich nicht (nur) auf dein Alter und deine ergrautes Äußeres bezieht, sondern vor allem auf dein ergrautes Inneres! Und davon quillst du quasi über!
Ach so, Du willst mich damit also gezielt provozieren und beleidigen. Ja, kannst Du gerne machen, wenn es Dir damit besser geht. Ist halt auch brutal der Diss für einen zufällig Weißen Mittfünfziger.
Was soll das 1-3 sein? Als ob es hier wirklich irgendwen interessieren würde, was meine Top drei Metal Alben sind. Und selbst wenn, man wird hier eigentlich jeden Tag aufs neue darin bestätigt, dass man in diesen Kommentarspalten besser nicht zu viel persönliches preisgibt. Das wird von einigen Usern sofort ausgenutzt und man kriegt alles postmortem um die Ohren gehauen! Also ne, wirklich nicht
Finde es auch schwierig, Persönliches zum Provozieren zu verwenden. Eine Grenze wäre bei mir z.B. im Bereich Alter, Geschlecht und Hautfarbe erreicht. Wer sowas macht, offenbart einen fragwürdigen Charakter.
Fühle die Platte nicht, hab' aber nicht viel gemein mit der Band. Fühlt sich an als hätte ne Band wie 21 Pilots versucht was Richtung Cure/The Verve zu covern und heraus kommt sehr viel Kompromissbereitschaft. Finde auch, die Drums geben den Songs recht wenig. Intimate und You Miss Me wirken wie komplette Stangenware und Japan erinnert mich in Stellen an Eternal Flame. Insgesamt vielleicht ein Album, was in immer kleiner werdenen Nischen irgendwo punkten kann, aber beim Thema Originalität oder Performance gibt's mir nix.
Pedro, das läuft folgendermaßen. Ich zum Beispiel have einen Cuck-Fußfetisch. Das heißt, ich gucke dabei zu, wie ein wesentlich attraktiverer Mann meiner Freundin die Füße massiert. Nun sollte man meinen, dass das ein relativ nischiger Fetisch ist, und das ist wohl auch so. In meiner Stadt ist es echt nicht leicht, Gleichgesinnte zu finden. Hat schon zu lustigen Missverständnissen in Dating Portalen geführt, ma sagen. Aber dann geht man auf die FootCon, wo alle nischigen Perversen des Landes zusammengeführt werden und stellt fest, oh ich bin doch nicht so allein ♥
"Das Bild des Dopaminsystems ist treffend: Chatten sprach im Vorfeld von bewusstseins- und stimmungsverändernden Songs, die man an der Allgemeinheit teste." Ah ja. Promo-Bullshitbingo können sie also.
Ihr vielleicht rundestes Album! Ich will die ja immer nicht so mögen, weil das alles ein bisschen poserhaft und kalkuliert wirkt, aber das ist schon sehr gute Musik; und das obwohl man mich mit Synth-Pop eigentlich jagen kann. Es fehlt DER krasse Überhit, den die letzten Alben hatten, aber der Hype um die Jungs geht schon klar.
Sucht man einen Weg in den Rock-Olymp, sollte man besser nicht so vorgehen, wie Fontaines D.C. Angefangen als rumpelige Strokes-Coverband in Pubs, glaubte außer Dublins DIY-Legende Trevor Dietz niemand daran, dass das Quintett jemals in anderen Lokalitäten auftreten würde. "I don't belong to anyone", …
Jetzt gibts schon für Mittelmaß volle Punktzahl. Hätte sich diese Band in den 90ern gegründet, wären sie über Vorprogramm von Shed Seven oder Sleeper nicht herausgekommen.
Hätte hätte Fahrradkette.
Wäre wäre Heckenschere
Wäre wäre Fahradkette
Könnte könnte Zeitungsente
Falsche Sprichwörter nerven wie Drahtseile.
Hätten sie sich in den 80ern gegründet, wären sie progressiv gewesen.
Allerdings: Hätten sie sich 1618 gegründet, wären sie auf dem Scheiterhaufen gelandet.
Irre, was das ausmacht.
Seit Monaten lag dieses Album in einer exklusiven Vorabversion vor mir – zum Schweigen verpflichtet, bis heute. Nun darf endlich ausgesprochen werden, was längst Gewissheit war: Fontaines D.C. haben nicht einfach ein Album geschaffen, sondern ein Erdbeben in der Geschichte der Rockmusik ausgelöst. Jeder Ton ein Manifest, jede Zeile ein Fanal, jeder Song ein Triumph. Kein Album des Jahres. EinAlbum für die Ewigkeit. 5/5
Also die drei Songs, die man bisher auf Bandcamp hören kann, sind wirklich fein. Bin da auf den Rest ziemlich gespannt.
Hört hört. Zieh ich mir schleunigst rein
Bin leider etwas enttäuscht, denn auf Albumlänge hält es das Niveau, welches die drei Vorabsongs versprochen haben, für mich leider nicht. Da wird es mir zu eintönig.
Vor allem Where Is Gone? ist aber ohne Frage sehr gelungen.
Wenn weisse, alte Männer das Album dissen, kann es nur großartig sein! Jetzt gefält mir das Album erst richtig gut!!
"Jeder Ton ein Manifest, jede Zeile ein Fanal, jeder Song ein Triumph."
Traue mich gar nicht, reinzuhören, aus Angst, dann gar keine andere Musik mehr gut zu finden
Warum macht man die Tatsache, ob einem ein Album gefällt oder nicht, davon abhängig wie es anderen Personen gefällt? Normal entscheidet das doch der eigene Geschmack und nicht der von anderen, oder?
Und warum betont man in einer Community, die grob geschätzt aus 90 Prozent weißen Männern Ü40 besteht, über alte weiße Männer auf, zu denen man selbst ja wohl auch gehört?
Ach ja, und seit wann ist es gleich ein Diss, wenn man feststellt, dass ein ganzes Album für einen persönlich nicht ganz das durch drei Vorabsongs versprochene Niveau hält?
Kann es sein, dass hier wieder einmal einfach nur provoziert werden soll? Ne, oder?
Dieser Kommentar wurde vor 4 Tagen durch den Autor entfernt.
Therapie: "Und warum betont man in einer Community, die grob geschätzt aus 90 Prozent weißen Männern Ü40 besteht, über alte weiße Männer auf, zu denen man selbst ja wohl auch gehört?"
War ja klar, dass man es dir wieder erklären muss.
Weil "alte weisse Männer" sich nicht (nur) auf dein Alter und deine ergrautes Äußeres bezieht, sondern vor allem auf dein ergrautes Inneres! Und davon quillst du quasi über!
Ach so, Du willst mich damit also gezielt provozieren und beleidigen.
Ja, kannst Du gerne machen, wenn es Dir damit besser geht. Ist halt auch brutal der Diss für einen zufällig Weißen Mittfünfziger.
Und jetzt könntest Du natürlich auch noch die anderen beiden Fragen beantworten.
Therapie: "Ach so, Du willst mich damit also gezielt provozieren und beleidigen. "
Muss eine Scherzfrage sein.
Aber ich denke noch einmal darüber nach, warte...
Nein, ist keine Provokation. Ist absolut ernst gemeint!
P.S.: Könnte, könnte, Fahrradkette.. o.s.ä
"Und jetzt könntest Du natürlich auch noch die anderen beiden Fragen beantworten."
Wir wissen alle, das Puschel gern Fragen offen lässt.
1. ???
2. ???
3. ???
Was soll das 1-3 sein? Als ob es hier wirklich irgendwen interessieren würde, was meine Top drei Metal Alben sind. Und selbst wenn, man wird hier eigentlich jeden Tag aufs neue darin bestätigt, dass man in diesen Kommentarspalten besser nicht zu viel persönliches preisgibt. Das wird von einigen Usern sofort ausgenutzt und man kriegt alles postmortem um die Ohren gehauen! Also ne, wirklich nicht
Finde es auch schwierig, Persönliches zum Provozieren zu verwenden. Eine Grenze wäre bei mir z.B. im Bereich Alter, Geschlecht und Hautfarbe erreicht. Wer sowas macht, offenbart einen fragwürdigen Charakter.
Uuuh, der saß.
Ja, irgendwelche Grenzen haben hier generell keine Relevanz
Irgend eine junge 5-Sterne-Band muss es ja geben.
Album of the year 2026
Eigentlich nicht so ganz mein Fall, aber alleine schon "Where Is Gone?" mit Rosalia, traumhaft schön!
Fühle die Platte nicht, hab' aber nicht viel gemein mit der Band. Fühlt sich an als hätte ne Band wie 21 Pilots versucht was Richtung Cure/The Verve zu covern und heraus kommt sehr viel Kompromissbereitschaft. Finde auch, die Drums geben den Songs recht wenig. Intimate und You Miss Me wirken wie komplette Stangenware und Japan erinnert mich in Stellen an Eternal Flame. Insgesamt vielleicht ein Album, was in immer kleiner werdenen Nischen irgendwo punkten kann, aber beim Thema Originalität oder Performance gibt's mir nix.
Das Album punktet aber in riesigen, ausverkauften Hallen. Wo sieht du diese Nischen?
Pedro, das läuft folgendermaßen. Ich zum Beispiel have einen Cuck-Fußfetisch. Das heißt, ich gucke dabei zu, wie ein wesentlich attraktiverer Mann meiner Freundin die Füße massiert.
Nun sollte man meinen, dass das ein relativ nischiger Fetisch ist, und das ist wohl auch so. In meiner Stadt ist es echt nicht leicht, Gleichgesinnte zu finden. Hat schon zu lustigen Missverständnissen in Dating Portalen geführt, ma sagen.
Aber dann geht man auf die FootCon, wo alle nischigen Perversen des Landes zusammengeführt werden und stellt fest, oh ich bin doch nicht so allein ♥
"Das Bild des Dopaminsystems ist treffend: Chatten sprach im Vorfeld von bewusstseins- und stimmungsverändernden Songs, die man an der Allgemeinheit teste." Ah ja. Promo-Bullshitbingo können sie also.
Ihr vielleicht rundestes Album!
Ich will die ja immer nicht so mögen, weil das alles ein bisschen poserhaft und kalkuliert wirkt, aber das ist schon sehr gute Musik; und das obwohl man mich mit Synth-Pop eigentlich jagen kann.
Es fehlt DER krasse Überhit, den die letzten Alben hatten, aber der Hype um die Jungs geht schon klar.