Sieben Jahre ohne neues Max Herre-Studioalbum. Des einen Freud, des anderen Leid. "Hallo Welt!" war die große Songwriter-/Hip Hop-Symbiose, die Brücke zwischen Freundeskreis und der ersten Liebe. Doch das ist eben alles verdammt lang her. "Hallo Welt!" plumpste damals in ein Zeitalter ohne Beginner-Comebacks …

Zurück zum Album
  • Vor 6 Jahren

    Herres NXTLVL! Hab es schnell wieder weggelegt und freu mich dann lieber aufs Afrob Album.

  • Vor 6 Jahren

    Wenn ich ein Eigenheim habe und es mir wirklich gut geht dann höre ich das auch! Versprochen :)

  • Vor 6 Jahren

    Aus meiner Sicht mindestens ein 4/5. Musikalisch, wie der Autor schon beim Tieltrack beschreibt, ein wirklich hübsches Stück Musik, textlich manchmal etwas zu verschachtelt. Dennoch eher ein Konzeptalbum; man merkt, das der Fokus nicht mewhr auf dem produzieren von Hits liegt, sondern eher in der musikalischen Selbstverwirklichung. Stark vergleichbar mit Cro's tru. Ich höre es gern (mal sehen wie lange), vorwiegend am Abend. Bei nächtlichen Autofahrten passt es perfekt.

    • Vor 6 Jahren

      cro rappt doch um welten besser als der hanswurst.

    • Vor 6 Jahren

      Thats right, mir gings aber auch nicht um Technik und Rap-Skills, sondern eher um die "ich sch**ss drauf, wie erfolgreich das Album wird, hauptsache mir gefällts" Attitüde. Aber vielleicht irre ich mich hier bei MH ja auch...

  • Vor 6 Jahren

    Dieser Kommentar wurde vor 6 Jahren durch den Autor entfernt.

  • Vor 6 Jahren

    Max Herrre ist der Typ, der als 19jähriger mittelmäßiges Weed an 15jährige verkauft und denen danach stundenlang das Leben erklären will.

    ...der Typ auf der Party, dessen Eltern sein Studium und Leben finanzieren und er Leuten Ratschläge darüber gibt, wohin sie reisen sollen, wenn Ihnen mal das Leben zu schwierig wird und sie Zeit für sich suchen.

    ...der Typ, der nie arbeitet, aber trotzdem ständig Geld ausgibt und Leuten erzählt, dass ihm Geld nicht wichtig ist.

    ...der Typ, der dann halbtags in nem Plattenladen arbeitet, weil er nicht "nine to fiven" will und Zeit mit seiner Freundin verbrigen will...uns das alles noch immer finanziert von den Eltern.

    ...der Typ, der dann ein Kind macht und seinen Job kündigt, um mit seiner Familie zu reisen und sich wundert, warum andere das nicht auch machen.

    Max Herre ist für mich jeder überhebliche, leise sprechende volla***h, der denkt alles verstanden zu haben und in Wirklichkeit völlig weltfremd unter der schützenden Hand eines "Notfall-Kontos" groß geworden ist.

    Ich hasse Max Herre.

  • Vor 6 Jahren

    Das Beste, was er jemals gemacht hat, war sich bei Roche & Böhmermann zu blamieren.

  • Vor 6 Jahren

    Also ich muss sagen, für mich ist das eher eine 4/5. Ich kann jetzt nicht mit allen Tracks (Lass gehen, TerminalC, Fälscher) was anfangen und "Das Wenigste" bewegt sich zumindest auf der Grenze zum Kitsch, aber dafür finde ich den Rest echt stark, gerade den Titeltrack, und das Autotune, wenn auch anfangs gewöhnungsbedürftig melodisch eingesetzt. Das ganze würde ich jetzt eher als Liedermacher mit allenfalls Rapeinschlag bezeichnen, trotzdem finde ich ein im weitesten Sinne Konzeptalbum mit der Thematik des Scheiterns in einem ganzen Universum des "Vom Bordstein zur Skyline" -geprahles interessant, und in diesem Fall auch recht gut gelungen.

  • Vor 6 Jahren

    Habe nicht unbedingt Bock auf das ganze Album, aber zumindest den Song mit Trettmann fand ich nicht übel. Mit Herres Rap-Style kann ich nichts anfangen, aber ein gewisses musikalisches Gespür würde ich ihm nicht absprechen. Insofern passt der Cro-Vergleich von Hasenbau ganz gut.

  • Vor 6 Jahren

    Wie schreibt man hier so schön? Ungehört 0 von 5 ^^

  • Vor 6 Jahren

    Ich kann den überhaupt nicht leiden und habe bei jedem Interview mit ihm so eine leichte Ekelgänsehaut. Trotzdem finde ich zwar die Wertung angemessen, die Kritik selbst aber zu hart. Man muss dem lassen, dass der deutlich besser mit zeitgenössischen Einflüssen umgeht als zum Beispiel Dendemann. Wo dessen Single mit Trettmann das ganze Album nach unten gezogen hat, ist Villa auf der Klippe ein ziemlicher Hit.
    Auch sonst finde, ich vieles gerade musikalisch nicht übel und textlich kann der schon auch was, wenn man in der Lage ist, sich ab und an den Würgereiz zu verkneifen, wenn mal ne Line zu prätentiös ist. Auf jeden Fall das Beste, was ich von so einer D-Rapmumie seit Langem gehört hab und so möchtegern Grown-Man-Rap wie das neue Mädness Album steckt es auch in die Tasche.

    Das ädert aber nichts daran, dass ich breit grinsen müsste, wenn Max Herre vor mir in eine Glastür laufen würde.

  • Vor 6 Jahren

    Album kann man mal streamen, weil ganz interessant, packt einen jetzt aber auch nicht wirklich. Soll wohl einen besonders künstlerischen Anspruch haben, ähnlich wie das letzte Cro-Album.
    Der Typ scheint mindestens noch genauso anstrengend zu sein wie zu seinen FK-Conscious-Rap-Zeiten, wenn ich mir das Interview mit ihm so durchlese. Da kommen die oben erwähnten Maxim und Joy Denalane, die ich im letzten Jahr mal im Rahmen von Miki‘s Takeover gesehen habe, doch um Einiges sympathischer rüber.

  • Vor 6 Jahren

    Maximax ist als Rapper zwar weiterhin nicht mein Fall, aber das Album ist sehr viel besser als "Die Farbe von Wasser", da Max zwar stellenweise sehr gefühlig wird, aber nicht auf Albumlänge den penetranten systemischen Coach gibt und es musikalisch viel mehr zu bieten hat. Dass AirBaeron damit heillos überfordert ist und sich stattdessen auf Afrob freut, sollte zeigen, dass Herre hier einiges richtig gemacht hat. :D

    • Vor 6 Jahren

      Ist in Ordnung.
      Ich steh zu meiner Aussage vor allem nach dem was man vom neuen Afrob Album schon zu hören gekriegt hat.

    • Vor 6 Jahren

      Ich sage ja nicht mal, dass die neuen Auskopplungen schlecht sind. Klassischer Sound steht Afrob viel besser als Synthie-Beats und Trap-Versuche. Ist aber halt nichts, was mich umhaut.

  • Vor 6 Jahren

    Egal, wie man ihn als Person findet - musikalisch war er immer gut, hat vor allem mit Freundeskreis eine Zeit und eine Ära geprägt. Was dieses neue Album jetzt allerdings sein soll, kann ich mir null erklären. Ich hab mir viel Zeit und Mühe gegeben, um da noch etwas herauszuhören, was ich gut finde. Ich muss aber sagen, dass es vor allem tonal unterirdisch ist. Dieser autotune, diese komische neumoderne Youtube-Rapper-Soundgestaltung finde ich vom akustischen Hörerlebnis eher agressivierend als wirklich beeindruckend. Schade Schokolade!

  • Vor 6 Jahren

    Bin vom Album begeistert - sehr schöne Musik, die zum Träumen einlädt. Rap war bis jetzt nicht mein Fall, "zufällig" auf Max Herre über 917xfm gestoßen und gleich begeistert. Freue mich auf das Konzert in Graz (März 2020)