VÖ: 6. Februar 2026 (Century Media (Sony Music)) Metal/Heavy
Das Line-Up von Mayhem erweist sich mit Attila Csihar am Mikro, Necrobutcher am Bass, Hellhammer an den Drums sowie den beiden Gitarristen Teloch und Ghul seit 2012 als erstaunlich stabil. Vor sieben Jahren katapultierten sich die Norweger mit "Daemon" wieder in die oberste Klasse des Black Metals zurück.
Mayhem altern wie ein guter Wein, eine Seltenheit im norwegischen BM-Adel. Ich fand die Abkehr vom experimentellen Sound mit Daemon etwas entäuschend, aber über die Qualität der neuen Phase kann man auch kein bisschen meckern.
Mir hat das Album verdammt gut gefallen, gerade was Attila stimmlich leistet - der Schwenk zwischen Urfaust-Opern-Singsang, Spoken Words, abgrundtief ekelhaftem Gekreisch ... Just Attila Things halt, aber auf hohem Niveau. Hab die Digibook-Version mit Bonustrack daheim, der hat es auch in sich und lohnt sich
Ganz solide, aber für Mayhem auch irgendwie etwas zu zahm. Da erwartet man ja eigentlich etwas mit mehr Biss, mehr Ecken und Kanten und etwas Provokanteres. Das ist einfach solider Black Metal und daher für Mayhem etwas zu wenig
Wie man Kirchen in Brand setzen, sich gegenseitig abzumurksen oder Schlachtrituale auf der Bühne weiter toppen kann, weiß ich auch nicht. Da ist mir die musikalische Ambivalenz lieber, der Old School-Fraktion auch mal hin und wieder den eigenen Hörgewohnheiten etwas entgegenzusetzen.
Das Line-Up von Mayhem erweist sich mit Attila Csihar am Mikro, Necrobutcher am Bass, Hellhammer an den Drums sowie den beiden Gitarristen Teloch und Ghul seit 2012 als erstaunlich stabil. Vor sieben Jahren katapultierten sich die Norweger mit "Daemon" wieder in die oberste Klasse des Black Metals zurück.
Mayhem altern wie ein guter Wein, eine Seltenheit im norwegischen BM-Adel. Ich fand die Abkehr vom experimentellen Sound mit Daemon etwas entäuschend, aber über die Qualität der neuen Phase kann man auch kein bisschen meckern.
Mir hat das Album verdammt gut gefallen, gerade was Attila stimmlich leistet - der Schwenk zwischen Urfaust-Opern-Singsang, Spoken Words, abgrundtief ekelhaftem Gekreisch ... Just Attila Things halt, aber auf hohem Niveau. Hab die Digibook-Version mit Bonustrack daheim, der hat es auch in sich und lohnt sich
Ganz solide, aber für Mayhem auch irgendwie etwas zu zahm. Da erwartet man ja eigentlich etwas mit mehr Biss, mehr Ecken und Kanten und etwas Provokanteres. Das ist einfach solider Black Metal und daher für Mayhem etwas zu wenig
Viel zu harmlos.
Am besten war die Zeit von A Grand Declaration of War bis zu Esoteric Warfare.
Dann lieber Turnstile. Ist wenigstens richtiger Metal.
Trve that.
Ich dachte, Turnstile seien richtiger Hardcore?
Beatdown sogar.
Wie man Kirchen in Brand setzen, sich gegenseitig abzumurksen oder Schlachtrituale auf der Bühne weiter toppen kann, weiß ich auch nicht. Da ist mir die musikalische Ambivalenz lieber, der Old School-Fraktion auch mal hin und wieder den eigenen Hörgewohnheiten etwas entgegenzusetzen.