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David Bowie - "Space Oddity"

"Ground Control to Major Tom." Wenn man in der Rockmusik einen Astro-Award für das Lebenswerk vergeben würde, es könnte nur einen Gewinner geben: Vorhang auf für David Bowie! Er hat nicht nur dem Weltraum den Glamour gebracht und eine ganze Reihe spacige Killertracks am Fließband aufgenommen, für die andere töten würden. "Live On Mars", "Starman", "Ziggy Stardust", "Ashes To Ashes", "Hello Spaceboy" oder "Moonage Daydream". Jeder einzelne wäre ein würdiger Vertreter für diese Liste.

Doch mit "Space Oddity" schießt der noch sehr junge Musikfrischling 1969 den Vogel für alle Zeiten ab: der gleichermaßen Frohsinn und Melancholie verbreitende Space-Song samt seinem Helden Major Tom, dem leicht lebensmüden Raumfahrer voller Fernweh. Radio und Fernsehen auf der ganzen Welt machen aus Davids kleiner Blechbüchse den ultimativ begleitenden Soundtrack zur Mondlandung und der Mannschaft von Apollo 11.

Auch nach mehr als 50 Jahren erstrahlt das Juwel noch immer ohne Patina. Das als Hookline eingesetzte Handclapping ist mittlerweile im kollektiven Gedächtnis der gesamten zivilisierten Welt gespeichert. Ein Lied für die Ewigkeit, nicht weniger. "So planet of this blue and there's nothing I can do."

Es gibt unzählige Coverversionen des Songs. Eine ganz besondere ist die des ehemaligen kanadischen Astronauten Chris Hadfield, der auf der ISS seine Interpretation in Bild und Ton festhielt.

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