BAP: Das Album-Ranking, kommentiert von Niedecken
vom 17. April 2026
Platz 16: Pik Sibbe (1993) Nach der endlosen Spät-Achtziger-AOR-Phase, die sich bei BAP bis ins Jahr 1990 zog, findet die Truppe in überraschend stabiler Besetzung noch einmal zurück zu einem organischeren Sound: "Pik Sibbe" ist das vielleicht meist vergessene und zugleich meist limitierte BAP-Album …
Anfang der 90er; Serie Eurocops, Finale... Heiner Lauterbach liegt tödlich angeschossen neben seinem Auto auf den Strassen von Köln... Musik setzt ein,"om naasse Aspalt" von BAP. Höre den Song bis heute noch mit Erinnerung an diese Szene.
"Pik Sibbe" ist für mich neben der "Zwesche Salzjebäck und Bier" die beste Scheibe von BAP. Damals setzte man auf die CD, es wurden nur 3000 Schallplatten produziert. Hat mich und auch viele andere damals geärgert. Da ich keinen CD-Player hatte, konnte ich die Scheibe lange nur als aufgenommene Kassette hören. Etwa 5 Jahre später dann als CD. Azf der Scheibe gibt es nur sehr gute oder zumindest gute Songs, die Qualität der Songs ist höher als bei den beiden, von mir auch geschätzten Vorgängern. Viele tolle Melodien, die Band spielt richtig gut und der Klang ist durchweg klasse. Und Wolfgang Niedecken singt richtig gut! Gerade auf vielen (zumeist) langsamen Stücken der letzten Platten finde ich seinen Gesang schwach, bisweilen am Zeilenende nervig. Keine der nachfolgenden Platten, auch nicht die beiden noch mit Major und Effendi eingespielten, kommt da auch nur ansatzweise ran. Esoterisch-New Age-mäßig ist hier gar nix, die Platte hatte nur einen absolut zeitgemäßen Sound und sie ist null schlecht gealtert. Jedes Lied von "Pik Sibbe" könnte man auch für einen aktuellen Kölner Tatort nehmen und es würde eins zu eins passen. Für mich die (wahrscheinlich, manchmal ändert sich ja nach Jahren doch nochmal die Einschätzung) die letzte rundum gelungene BAP-Platte.
Platz 16: Pik Sibbe (1993) Nach der endlosen Spät-Achtziger-AOR-Phase, die sich bei BAP bis ins Jahr 1990 zog, findet die Truppe in überraschend stabiler Besetzung noch einmal zurück zu einem organischeren Sound: "Pik Sibbe" ist das vielleicht meist vergessene und zugleich meist limitierte BAP-Album …
Anfang der 90er; Serie Eurocops, Finale... Heiner Lauterbach liegt tödlich angeschossen neben seinem Auto auf den Strassen von Köln... Musik setzt ein,"om naasse Aspalt" von BAP. Höre den Song bis heute noch mit Erinnerung an diese Szene.
"Pik Sibbe" ist für mich neben der "Zwesche Salzjebäck und Bier" die beste Scheibe von BAP. Damals setzte man auf die CD, es wurden nur 3000 Schallplatten produziert. Hat mich und auch viele andere damals geärgert. Da ich keinen CD-Player hatte, konnte ich die Scheibe lange nur als aufgenommene Kassette hören. Etwa 5 Jahre später dann als CD. Azf der Scheibe gibt es nur sehr gute oder zumindest gute Songs, die Qualität der Songs ist höher als bei den beiden, von mir auch geschätzten Vorgängern. Viele tolle Melodien, die Band spielt richtig gut und der Klang ist durchweg klasse. Und Wolfgang Niedecken singt richtig gut! Gerade auf vielen (zumeist) langsamen Stücken der letzten Platten finde ich seinen Gesang schwach, bisweilen am Zeilenende nervig. Keine der nachfolgenden Platten, auch nicht die beiden noch mit Major und Effendi eingespielten, kommt da auch nur ansatzweise ran. Esoterisch-New Age-mäßig ist hier gar nix, die Platte hatte nur einen absolut zeitgemäßen Sound und sie ist null schlecht gealtert. Jedes Lied von "Pik Sibbe" könnte man auch für einen aktuellen Kölner Tatort nehmen und es würde eins zu eins passen. Für mich die (wahrscheinlich, manchmal ändert sich ja nach Jahren doch nochmal die Einschätzung) die letzte rundum gelungene BAP-Platte.