BAP: Das Album-Ranking, kommentiert von Niedecken
vom 17. April 2026
Platz 11: Amerika (1996) "Die Toreinfahrt vom Schuster" – na, Ohrwurm? Das zehnte BAP-Album zündet mit "Nix Wie Bessher" gleich zum Auftakt einen, wenn nicht den beliebtesten BAP-Song der Neunziger. Auch sonst bietet "Amerika" eine große Auswahl an starken Tracks, streift dabei allerlei Genres, …
Da ich 96 noch keinen CD-Player hatte, legte ich mir 'Amerika" erst rund 2 Jahre später zu. Dass laut Niedecken er und Major beide mit der Platte happy waren, war für die Zwei sicher eine schöne Erfahrung, nachdem dies in den letzten 10 Jahren davor nicht mehr der Fall gewesen war. Ich finde die Scheibe insgesamt leider alles in allem langweilig, in großen Teilen, um einen Niedecken-Ausdruck umzumodeln, klingt sie wie Tom Petty für Arme. Ziemlich laid back-mäßig tuckert die Musik so daher, leider trägt Niedeckens Stimme viele Songs nicht. Es klingt mir fast alles zu spannungsarm nach angezogener Bremse. Erinnert mich an die "Lebenslänglich", auf allerdings höherem Niveau.
Nur drei Lieder finde ich gut, "Nix wie bessher", wenn ich auch das Arrangement nicht ganz gelungen finde. "Amerika" hätte musikalisch auch auf den Vorgänger gepasst, die für mich beste Nummer hier. Auch ein toller Text. "Novembermorje" ist der dritte gelungene Song. Vom Rest blieb/bleibt bei mir nicht viel hängen. "Do jeht Ming Frau" ist für mich mindestens grenzwertig kitschig und "Weihnachtsnaach" ist für mich sogar ein Totalausfall. Die Idee mit Nina Hagen ein Duett zu wagen, zündet leider gar nicht.
Mir gefällt das Textheft, die historischen Fotos mit Blick auf die Severinskirche, die Sütterlinschrift. Dazu passen auch einige Texte. Das ist schön gemacht. Manchmal höre ich die Platte ganz gerne, so nebenher, das fasst es gut zusammen. Eine Woche später hatte ich mir die "Pik Sibbe" als CD nachgekauft, hatte die bis dato nur als Kassette aufgenommen, und war froh eine richtig gute CD von BAP zu haben.
Platz 11: Amerika (1996) "Die Toreinfahrt vom Schuster" – na, Ohrwurm? Das zehnte BAP-Album zündet mit "Nix Wie Bessher" gleich zum Auftakt einen, wenn nicht den beliebtesten BAP-Song der Neunziger. Auch sonst bietet "Amerika" eine große Auswahl an starken Tracks, streift dabei allerlei Genres, …
Ein bisschen viel Tom Petty, aber schönes Album
Der Yamaha DX7 ist das schlimmste Instrument, das die Musikgeschichte hervorgebracht hat. Punkt.
Der Yamaha DX7 ist das schlimmste Instrument, das die Musikgeschichte hervorgebracht hat. Punkt.
Da ich 96 noch keinen CD-Player hatte, legte ich mir 'Amerika" erst rund 2 Jahre später zu. Dass laut Niedecken er und Major beide mit der Platte happy waren, war für die Zwei sicher eine schöne Erfahrung, nachdem dies in den letzten 10 Jahren davor nicht mehr der Fall gewesen war. Ich finde die Scheibe insgesamt leider alles in allem langweilig, in großen Teilen, um einen Niedecken-Ausdruck umzumodeln, klingt sie wie Tom Petty für Arme. Ziemlich laid back-mäßig tuckert die Musik so daher, leider trägt Niedeckens Stimme viele Songs nicht. Es klingt mir fast alles zu spannungsarm nach angezogener Bremse. Erinnert mich an die "Lebenslänglich", auf allerdings höherem Niveau.
Nur drei Lieder finde ich gut, "Nix wie bessher", wenn ich auch das Arrangement nicht ganz gelungen finde. "Amerika" hätte musikalisch auch auf den Vorgänger gepasst, die für mich beste Nummer hier. Auch ein toller Text. "Novembermorje" ist der dritte gelungene Song. Vom Rest blieb/bleibt bei mir nicht viel hängen. "Do jeht Ming Frau" ist für mich mindestens grenzwertig kitschig und "Weihnachtsnaach" ist für mich sogar ein Totalausfall. Die Idee mit Nina Hagen ein Duett zu wagen, zündet leider gar nicht.
Mir gefällt das Textheft, die historischen Fotos mit Blick auf die Severinskirche, die Sütterlinschrift. Dazu passen auch einige Texte. Das ist schön gemacht. Manchmal höre ich die Platte ganz gerne, so nebenher, das fasst es gut zusammen. Eine Woche später hatte ich mir die "Pik Sibbe" als CD nachgekauft, hatte die bis dato nur als Kassette aufgenommen, und war froh eine richtig gute CD von BAP zu haben.