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Genesis - "In Too Deep"

"Land Of Confusion" hatte mit seinen Spitting Image-Puppen das wesentlich spannendere Video. Weil Hater ... Pardon: "Genesis-Fans der ersten Stunde", sollte das natürlich heißen ... weil diese Leute sich ja aber eh dazu entschlossen haben, kein gutes Haar an Genesis-ohne-Peter-Gabriel zu lassen, können wir in Sachen Kitsch auch gleich all in gehen. "In Too Deep", sozusagen.

Die Nummer, ausgekoppelt als zweite Single aus "Invisible Touch", ist Pop-Balladen-Material in Reinkultur, und ... ach, hört euch das doch einfach mal unvoreingenommen an. Wie verbiestert muss man denn sein, um sich in diese Kuscheldecke von einem Song nicht reinfallen lassen zu wollen?

"In Too Deep" bezirzte ja sogar literarische Serienkiller: Patrick Bateman, der ekelhafte Protagonist aus Bret Easton Ellis' "American Psycho", rühmte "In Too Deep" als den "bewegendsten Song der 80er Jahre über Monogamie und Bindung" und befand ihn für "äußerst aufbauend, so positiv, so bejahend, wie kaum etwas anderes in der Rockmusik". Okay, die Figur ist wahrscheinlich nicht der beste Werbeträger, aber ... wenn es doch stimmt?

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Ein Track ohne Bassline? Wo gibts denn sowas? Na, hier, zusammen mit Verwechslungen, eingerissenen Wänden und einem Orgasmotron. G-g-g-geil!

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