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Janet Jackson - "Control"

Mit "Control", zugleich der Eröffnungstrack ihres ebenso benamsten Albums, holt sich Janet Jackson die Kontrolle zurück, über ihr Leben wie über ihre Karriere. Vor allem ging es ihr um die Abnabelung von ihrem, freundlich ausgedrückt, doch recht dominanten Vater. Dass sie ihn als ihren Manager zu feuern in Begriff stand, gefiel Daddy Jackson natürlich überhaupt nicht, weswegen er sich hernach nach Kräften mühte, allen Beteiligten die Arbeit zu erschweren.

Die Dreharbeiten zum Video zu "Control" hat Produzentin Sharon Oreck aber noch aus anderen Gründen bestens in Erinnerung, wenn auch nicht in der besten: "Mein schlimmster Alptraum", befindet sie rückblickend. Im von Paula Abdul choreografierten Clip sollte Janet, nicht sehr weit hergeholt, eine junge Sängerin verkörpern, die gegen den Willen ihres Vaters ihr Ding durchzieht. Um authentische Konzert-Szenen drehen zu können, brauchte man damals noch echtes Publikum. Das wurde mit dem Versprechen zum Dreh gelockt, dort ein Gratis-Konzert von Janet Jackson zu erleben. "Statt dessen gaben wir ihnen 50 Takes davon, wie Janet zu 'Control' lip-synct." Man kann sich die Begeisterung der Crowd leicht vorstellen.

Der Aufwand hat sich (außer für die Statist*innen) aber dennoch gelohnt: Janet stach mit dem Clip bei den Soul Train Music Awards sogar ihren berühmten Bruder aus. "Control" bescherte ihr, locker vergoldet, außerdem den vierten Top-Five-Hit in Folge.

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Best of 1986 40 Jahre, 40 Songs

Ein Track ohne Bassline? Wo gibts denn sowas? Na, hier, zusammen mit Verwechslungen, eingerissenen Wänden und einem Orgasmotron. G-g-g-geil!

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