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Tool - "Aenima"

Tools zweites reguläres Studio-Album mausert sich zu einem Kandidaten, der ähnlich wie Pink Floyds "Dark Side Of The Moon" zu den Alben gehört, über die schon fast alles geschrieben wurde. Meilenstein, Wahnsinn, Sensation etc pp., die Lobeshymnen auf "Aenima" waren schon 1996 euphorisch, und daran hat sich bis heute nichts geändert.

Wer es mit der härteren Art der Stromgitarrenmusik hält, kommt an diesem Album nicht vorbei. Grazil, kunstvoll, talentiert, die positiven Bezeichnungen kann man sich aus dem Wörterbuch herauspicken, sie stimmen alle. Hinzu kommt noch der unterschwellige Humor, den das Quartett auch auf diesem Album verpackt. Ob es Keenan und Co. ein innerer Reichsparteitag war, das Rezept für Hasch-Kekse auf Deutsch vortragen zu lassen und das mit fiesen Industrial-Sounds zu unterlegen? Wahrscheinlich. "Die Eier Von Satan" ...

"Eine halbe Tasse Staubzucker, einen Viertel Teelöffel Salz, eine Messerspitze türkisches Haschisch, ein halbes Pfund Butter, einen Teelöffel Vanillezucker, ein halbes Pfund Mehl, einhundertfünfzig Gramm gemahlene Nüsse, ein wenig extra Staubzucker ..."

... UND KEINE EIER!

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Tool - "Aenima"*

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Best of 1996 30 Jahre, 30 Alben

Girlpower, Trip Hop, das "Dark Side Of The Moon" der harten Stromgitarrenmusik, die erste hyperfeminine Rapperin und ein Sampling-Meisterwerk.

1 Kommentar mit 4 Antworten

  • Vor 21 Tagen

    Mag "Lateralus" und "Fear Inoculum" mehr. Die tönen deutlich klarer und differenzierter aus den Boxen. "Aenima" klang mir immer etwas zu verwaschen, aber den Bass mag ich irgendwie. Aber was ist das überhaupt für eine geile Liste diesmal? Fast jedes Album ein Highlight.