"Das ist wahrscheinlich das Härteste, was ich je an Lyrics geschrieben habe", so Alissa White-Gluz über die Debütsingle ihrer neuen Band Blue Medusa. "Checkmate" legt auch instrumental mit mächtig Power und technisch los, bevor sie in zunehmend eingängigeres Fahrwasser mündet. Es sei ein "extrem …
Die Tante geht mir mittlerweile sowas von auf den Senkel! Das ist alles dermaßen am Reißbrett produziert und maximal oberflächlich, einfach nur zum Einschlafen langweilig und angepasst. Style over substance bis zum Erbrechen maximiert. Wird wohl aber leider seine Zielgruppe finden
Muss hart sein, dass diese verflixten Künstler*innen so vollkommen gegen das gehen, was du in deiner gatekeependen Weisheit als gut und richtig für das Genre erachtet hast, mmh?
Naja, dass das von irgendwelchen Label Oligarchen am Reißbrett konzipiert und produziert wird, außer der Farbe blau quasi kein tiefsinnigeres Konzept dahinter steht, sollte auch euch auffallen. Und wozu trenne ich mich von einer Band, wenn mein "Solo" Projekt dann genau so klingt, wie die Band, von der ich mich getrennt habe? Vielleicht weil es sich ja kommerziell gesehen bereits bewährt hat und der Goldesel deshalb weiter ausgequetscht werden soll? Also ja, da habe ich als Elitärer Gatekepper Purist doch ganz andere Ansprüche an Musik und generell Kunst!
Fürs Protokoll, hab in den Song reingehört und ja, der ist vermutlich noch lahmer und mittelmäßiger als Arch Enemy, falls das überhaupt möglich ist. Dabei kann man's dann aber auch belassen, du musst weder über die Sängerin herziehen noch den Untergang der Szene heraufbeschwören.
"sollte auch euch auffallen."
Jo, tut es. Darum ignoriere ich's weitestgehend. (Un) Gehört 1/5 und gut is.
"Und wozu trenne ich mich von einer Band, wenn mein "Solo" Projekt dann genau so klingt, wie die Band, von der ich mich getrennt habe?"
Weil sich's bewährt, wie du ja feststellst im nächsten Satz. Und darüber hinaus kann es noch jede Menge weitere gute Gründe geben.
"Also ja, da habe ich als Elitärer Gatekepper Purist doch ganz andere Ansprüche an Musik und generell Kunst!"
Wenn es dir nur um das (musikalische) Produkt geht, warum ziehst du dann speziell über die Sängerin und ihre Haare her? Und wenn du andere Ansprüche hast, warum konzentrierst du dich nicht auf die Gruppen, die diese erfüllen, und ignorierst die anderen? Ich mach das so, und kann nur sagen, es funktioniert hervorragend.
@Glerp: Ja, Style over substance ist ein Ding. Aber es hat Gründe, warum das den guten Puschel so übertrieben triggert.
Ihre Haare sind mir Wurscht, aber dass das ganze Konzept dieser Band quasi mit ihrer Haarfarbe beginnt und damit auch schon endet, ist halt mal ne Erwähnung wert. Das triggert mich nicht, aber das zeigt, wieviel Substanz in dieser Band steckt - null! Was mich eher triggert ist, dass so eine Reissbrett Band soviel Aufmerksamkeit erfährt (in dem Sinne, dass ihre Alben gekauft werden) und dass man dem quasi nicht entkommen kann. Mein Facebook Profil ist voll davon und ich weiss nicht mal warum. Nervt halt einfach. Was auch nervt ist, dass sich Musik tlws. nur deshalb verkauft, weil da ne - sorry - "geile Tante" dahinter steckt. Das Gleiche ist ja auch bei der Charlotte de Witte zu erkennen, die gerade erst auf ihrem letzten Album gezeigt hat, dass die Dame eigentlich absolut nichts drauf hat. Ein 100 % kommerzieller Produkt, ohne jeden künstlerischen Mehrwert. Da darf man sich schon mal getriggert fühlen, dass gerade solche generischen Produkte, so sehr im Fokus stehen
Überdurchschnittlich gut aussehende Frauen, deren optische Präsenz, ihre nicht vorhandene, künstlerische Begabung überlagert, und das als Konzept an die Masse vermarktet wird. Gibt es das auch bei Männern? Überlege gerade..., fällt mir zumindest gerade Ad hoc nichts ein. Männer die (im Musikbusiness) rein optisch derart im Rampenlicht stehen, dass sich alleine dadurch ihre Musik verkauft. Gibt es da Beispiele?
Wenn man will, kann man dem entkommen, z.Bsp. indem man sein Facebook löscht, was eh überfällig ist.
"Was mich eher triggert ist, dass so eine Reissbrett Band soviel Aufmerksamkeit erfährt"
Jo, ist halt Wacken Musik. Müssen wir anno '26 immer noch wiederkäuen, dass Kommerz böse ist? Abgesehen davon kann man es ja auch umgedreht betrachten: Die Frau ist ne lange etablierte Musikern, auch darum bekommt ihr neues Projekt sofort die nötige Vermarktung, weil sie die connections zu Labels, Management usw. schon aufgebaut hat. Ist das nicht bei gute Sache? Wäre es fair, wenn sie sich quasi nochmals komplett neu hocharbeiten müsste? Nö.
Und ist es überhaupt sinnig, bei ner Musikerin die a) im Gegensatz zur ihrer Schwester nie durch musikalische Experimente aufgefallen ist und b) auch nicht mehr die jüngste ist, zu erwarten, dass diese Person nun ein kommerziell unverwertbares Produkt raushaut? Die Frau will gewiss ohne Kopfschmerzen von ihrer Musik leben, was, wenn man den reaktionären Gatekeepermodus mal kurz verlässt, vollkommen Sonn macht. Was genau triggert dich überhaupt?
Nur so'ne Theorie... vielleicht hat sich Alissa White Gzuz im Streit von ihrer Ex-Band getrennt und möchte gerne weiterhin die Musik machen, die sie vorher gemacht hat, aber halt mit anderen Leuten.
"Gibt es das auch bei Männern? Überlege gerade..., fällt mir zumindest gerade Ad hoc nichts ein. Männer die (im Musikbusiness) rein optisch derart im Rampenlicht stehen, dass sich alleine dadurch ihre Musik verkauft. Gibt es da Beispiele?"
Elvis Presley war wahrscheinlich nicht mal der Erste, in den 90ern hatten wir die Backstreet Boys, N*Sync, Take That und wie sie nicht alle heißen und momentan gibt's K-Pop und 'nen Haufen Deutschpop-Poeten.
Den Anfang hart von Asking Alexandrias "Don't Pray For Me" ausgeliehen. Sonst okayer Song mit viel aktuellen Strukturen, mal hören was da noch kommt, verfolgen werd ich's nicht.
wenn mich meine erfahrung als eisregen fanboi, als hirntot records fanboi, als slipknot fanboi, als marylin manson fanboi uvm eine sache gelehrt hat, dann dass wenn musikmenschys ihr werk ankündigen mit "das härteste was ich je geschrieben habe" ist es immer weichgespülter seich so im verlgeich zum frühwerk
"Das ist wahrscheinlich das Härteste, was ich je an Lyrics geschrieben habe", so Alissa White-Gluz über die Debütsingle ihrer neuen Band Blue Medusa. "Checkmate" legt auch instrumental mit mächtig Power und technisch los, bevor sie in zunehmend eingängigeres Fahrwasser mündet. Es sei ein "extrem …
Die Tante geht mir mittlerweile sowas von auf den Senkel! Das ist alles dermaßen am Reißbrett produziert und maximal oberflächlich, einfach nur zum Einschlafen langweilig und angepasst. Style over substance bis zum Erbrechen maximiert. Wird wohl aber leider seine Zielgruppe finden
Muss hart sein, dass diese verflixten Künstler*innen so vollkommen gegen das gehen, was du in deiner gatekeependen Weisheit als gut und richtig für das Genre erachtet hast, mmh?
Find's auch gut, dass style over substance in Bezug auf Musik wohl irgendwie ein Kritikpunkt sein?
Naja, dass das von irgendwelchen Label Oligarchen am Reißbrett konzipiert und produziert wird, außer der Farbe blau quasi kein tiefsinnigeres Konzept dahinter steht, sollte auch euch auffallen. Und wozu trenne ich mich von einer Band, wenn mein "Solo" Projekt dann genau so klingt, wie die Band, von der ich mich getrennt habe? Vielleicht weil es sich ja kommerziell gesehen bereits bewährt hat und der Goldesel deshalb weiter ausgequetscht werden soll? Also ja, da habe ich als Elitärer Gatekepper Purist doch ganz andere Ansprüche an Musik und generell Kunst!
Fürs Protokoll, hab in den Song reingehört und ja, der ist vermutlich noch lahmer und mittelmäßiger als Arch Enemy, falls das überhaupt möglich ist. Dabei kann man's dann aber auch belassen, du musst weder über die Sängerin herziehen noch den Untergang der Szene heraufbeschwören.
"sollte auch euch auffallen."
Jo, tut es. Darum ignoriere ich's weitestgehend. (Un) Gehört 1/5 und gut is.
"Und wozu trenne ich mich von einer Band, wenn mein "Solo" Projekt dann genau so klingt, wie die Band, von der ich mich getrennt habe?"
Weil sich's bewährt, wie du ja feststellst im nächsten Satz. Und darüber hinaus kann es noch jede Menge weitere gute Gründe geben.
"Also ja, da habe ich als Elitärer Gatekepper Purist doch ganz andere Ansprüche an Musik und generell Kunst!"
Wenn es dir nur um das (musikalische) Produkt geht, warum ziehst du dann speziell über die Sängerin und ihre Haare her? Und wenn du andere Ansprüche hast, warum konzentrierst du dich nicht auf die Gruppen, die diese erfüllen, und ignorierst die anderen? Ich mach das so, und kann nur sagen, es funktioniert hervorragend.
@Glerp: Ja, Style over substance ist ein Ding. Aber es hat Gründe, warum das den guten Puschel so übertrieben triggert.
Ihre Haare sind mir Wurscht, aber dass das ganze Konzept dieser Band quasi mit ihrer Haarfarbe beginnt und damit auch schon endet, ist halt mal ne Erwähnung wert. Das triggert mich nicht, aber das zeigt, wieviel Substanz in dieser Band steckt - null! Was mich eher triggert ist, dass so eine Reissbrett Band soviel Aufmerksamkeit erfährt (in dem Sinne, dass ihre Alben gekauft werden) und dass man dem quasi nicht entkommen kann. Mein Facebook Profil ist voll davon und ich weiss nicht mal warum. Nervt halt einfach.
Was auch nervt ist, dass sich Musik tlws. nur deshalb verkauft, weil da ne - sorry - "geile Tante" dahinter steckt. Das Gleiche ist ja auch bei der Charlotte de Witte zu erkennen, die gerade erst auf ihrem letzten Album gezeigt hat, dass die Dame eigentlich absolut nichts drauf hat. Ein 100 % kommerzieller Produkt, ohne jeden künstlerischen Mehrwert. Da darf man sich schon mal getriggert fühlen, dass gerade solche generischen Produkte, so sehr im Fokus stehen
Es sind irgendwie überdurchschnittlich oft Frauen, die dich triggern...
Überdurchschnittlich gut aussehende Frauen, deren optische Präsenz, ihre nicht vorhandene, künstlerische Begabung überlagert, und das als Konzept an die Masse vermarktet wird.
Gibt es das auch bei Männern? Überlege gerade..., fällt mir zumindest gerade Ad hoc nichts ein. Männer die (im Musikbusiness) rein optisch derart im Rampenlicht stehen, dass sich alleine dadurch ihre Musik verkauft. Gibt es da Beispiele?
Wenn man will, kann man dem entkommen, z.Bsp. indem man sein Facebook löscht, was eh überfällig ist.
"Was mich eher triggert ist, dass so eine Reissbrett Band soviel Aufmerksamkeit erfährt"
Jo, ist halt Wacken Musik. Müssen wir anno '26 immer noch wiederkäuen, dass Kommerz böse ist?
Abgesehen davon kann man es ja auch umgedreht betrachten: Die Frau ist ne lange etablierte Musikern, auch darum bekommt ihr neues Projekt sofort die nötige Vermarktung, weil sie die connections zu Labels, Management usw. schon aufgebaut hat. Ist das nicht bei gute Sache? Wäre es fair, wenn sie sich quasi nochmals komplett neu hocharbeiten müsste? Nö.
Und ist es überhaupt sinnig, bei ner Musikerin die a) im Gegensatz zur ihrer Schwester nie durch musikalische Experimente aufgefallen ist und b) auch nicht mehr die jüngste ist, zu erwarten, dass diese Person nun ein kommerziell unverwertbares Produkt raushaut? Die Frau will gewiss ohne Kopfschmerzen von ihrer Musik leben, was, wenn man den reaktionären Gatekeepermodus mal kurz verlässt, vollkommen Sonn macht. Was genau triggert dich überhaupt?
*Sinn, freilich.
Nur so'ne Theorie... vielleicht hat sich Alissa White Gzuz im Streit von ihrer Ex-Band getrennt und möchte gerne weiterhin die Musik machen, die sie vorher gemacht hat, aber halt mit anderen Leuten.
"Gibt es das auch bei Männern? Überlege gerade..., fällt mir zumindest gerade Ad hoc nichts ein. Männer die (im Musikbusiness) rein optisch derart im Rampenlicht stehen, dass sich alleine dadurch ihre Musik verkauft. Gibt es da Beispiele?"
Elvis Presley war wahrscheinlich nicht mal der Erste, in den 90ern hatten wir die Backstreet Boys, N*Sync, Take That und wie sie nicht alle heißen und momentan gibt's K-Pop und 'nen Haufen Deutschpop-Poeten.
Ceee, seine Frage war sowieso ironisch.
Den Anfang hart von Asking Alexandrias "Don't Pray For Me" ausgeliehen.
Sonst okayer Song mit viel aktuellen Strukturen, mal hören was da noch kommt, verfolgen werd ich's nicht.
Bodenlos...absolut bodenlos.
wenn mich meine erfahrung als eisregen fanboi, als hirntot records fanboi, als slipknot fanboi, als marylin manson fanboi uvm eine sache gelehrt hat, dann dass wenn musikmenschys ihr werk ankündigen mit "das härteste was ich je geschrieben habe" ist es immer weichgespülter seich so im verlgeich zum frühwerk
*nargaroth fanboi...
*emotionally heavy*