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Grüße aus Mordor

Apropos Alptraum, und um ein paar Klischees zu dreschen: Es gibt ja bekanntlich schöne Städte mit schönen Menschen (wie Hamburg), schöne Städte mit hässlichen Menschen (wie München), hässliche Städte mit schönen Menschen (wie Köln), und es gibt Mordor Stuttgart. Das hat offenbar auch Nina Chuba festgestellt, die ebenfalls kein Überfan der Schwabenmetropole zu sein scheint. In ihrem Podcast "Die Leute Lieben Das", den sie gemeinsam mit ihrem Drummer Momme Hitzemann bequatscht, attestierte sie Stuttgart "die lamste Crowd Deutschlands" und betrieb auch gleich Ursachenforschung: Es könne wohl an der mangelhaften Sauerstoffversorgung im Talkessel liegen.

... oder halt einfach daran, dass es bei ihrem Auftritt in Stuttgart vergangene Woche knapp 40 Grad hatte.

Bezeichnend für die schwäbische Verbissenheit find ich aber, dass sich gleich wieder reihenweise Stuttgarter*innen böse auf den Schlips getreten wähnten. Sogar Ministerpräsident Cem Özdemir fühlte sich berufen, die Ehre des Ländles mit der Klarstellung zu verteidigen, er besuche seit Jahren Konzerte in Stuttgart und dort herrsche, wie auch beim VfB, beim Handball und beim Frauenvolleyball immer wieder "krasse Stimmung". Heiligs Blechle, wissen wir das jetzt auch.

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