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Was macht eigentlich ... Sleepwalker?

Wenn wir schon in die "Was macht eigentlich ..."-Rubrik gerutscht sind: Was macht eigentlich Sleepwalker? Die Greiseren unter uns erinnern sich vielleicht noch: Er hat Samys "Weck Mich Auf" produziert, "Nie Nett" für die Beginner und Kram für Swiss, außerdem die Hamburg City Allstars zum "Vorsprechtermin" geladen und sie damit wochenlang in die Charts befördert:

Ja, okay ... wir hatten halt nix. Aber Sleepwalker: eeewig nix gehört von dem. Gibts den noch?

Offenbar, und offenbar tut er inzwischen gute Werke zusammen mit (noch so ein Fossil!) Mr. Schnabel. "Wir wollen Kids von der Straße holen und ihnen eine bessere Perspektive bieten", erzählt er der Hamburger Morgenpost, "mit Mucke machen, Graffiti und allen Elementen der Hip Hop-Kultur."

Nachdem sie jahrelang mit Workshops durch diverse Schulen getingelt sind, hat ihr Projekt seit vergangenem Herbst ein richtiges Zuhause: Im Keller vom Haus der Jugend an der Steinikestraße in Harburg haben sich Sleepy und Schnabel eingenistet und öffnen dort dreimal die Woche kostenlos die Studiotür, um mit jungen Menschen zwischen zehn und 27 Tracks zu machen.

Besonders liegen Sleepwalker dabei Kids am Herzen, die in nicht gerade vom Glück geküssten Umständen aufwachsen müssen: "Wir nehmen diese ganze Scheiße und stecken sie in die Musik. Negative Energie in positive umwandeln – das ist Hip Hop." Ja, Tatsache: Das kann Hip Hop halt auch sein.

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