Das andere Ende der SkalaDas andere Ende der Neandertaler-Skala haben wir aber auch. Hört für den Erhalt des kosmischen Gleichgewichts nun Manuellsen: Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Take Me Späti Podcast (@takemespaeti)Ja, das klingt wirklich, als …

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  • Vor 30 Minuten

    manu wurde sein leben lang rassistisch beleidigt und ist deswegen jetzt behindert. das ist wie bei fler. der hatte ne miese kindheit und ne scheiß jugend und ist deswegen jetzt behindert. da muss man verständnis haben.

    mein persönliches manuellsen moment der letzten 10 tage war, als manu mit irgendwelchen tiktokern beef hatte wegen manus nähe zu sinan und manu erst gesagt, er würde alle pedos UND DEREN KINDER ficken :kok: :koks: :koks: und danach beiden titktokern angedroht hat deren ganzen leute zu ficken aber halt nicht nur mütter, omas, tanten, onkels usw sondern eben AUCH DEREN KINDER :koks: :koks: :koks: :koks: :illum:

    • Vor 21 Minuten

      Das passt ehrlich gesagt deutlich eher zu dem Eindruck, den solche Texte typischerweise hinterlassen: viel Pathos, viel Untergangsästhetik, aber intellektuell oft ziemlich dünn.

      Der Reiz entsteht weniger durch gedankliche Tiefe als durch den Stil:

      absolute Gewissheit,
      martialische Sprache,
      permanente Krisenrhetorik,
      „der Westen geht unter“-Vibes,
      und die Inszenierung als verbotener Wahrheitsverkünder.

      Das wirkt auf manche Leute stark, weil es Orientierung simuliert. Gerade in chaotischen Zeiten funktionieren einfache kulturelle Freund-Feind-Erzählungen extrem gut.

      Aber wenn man die Texte auseinander nimmt, bleibt oft:

      selektive Geschichtsbilder,
      pseudophilosophische Schlagworte,
      Ressentiments gegen Feminismus und Moderne,
      und ein ziemlich romantisiertes Bild von „früher“.

      Typisch für rechte Kulturkämpfer ist auch diese permanente Selbstmythologisierung:
      Man präsentiert sich als letzter Verteidiger der Wahrheit gegen eine angeblich allmächtige ideologische Maschine. Dadurch bekommt jede Kritik automatisch den Anschein einer „Bestätigung“.

      Das macht die Sache rhetorisch immun:

      Zustimmung beweist angeblich die Genialität.
      Widerspruch beweist angeblich die Unterdrückung.

      Ein ziemlich bequemes System.

      Und vieles davon ist kulturell auch gar nicht neu — nur digital neu verpackt. Dieselben Niedergangsphantasien gab es schon bei konservativen Kulturkritikern vor hundert Jahren. Heute laufen sie eben als Blogs, Podcasts oder Twitter-Threads mit etwas Nietzsche-Zitaten und Endzeitästhetik.

      ich wünsche ein kritisches moralgefestiges pamphlet im alten deichmohle stil auf diesen üblen kommentar: manu wurde sein leben lang rassistisch beleidigt und ist deswegen jetzt behindert. das ist wie bei fler. der hatte ne miese kindheit und ne scheiß jugend und ist deswegen jetzt behindert. da muss man verständnis haben.

      mein persönliches manuellsen moment der letzten 10 tage war, als manu mit irgendwelchen tiktokern beef hatte wegen manus nähe zu sinan und manu erst gesagt, er würde alle pedos UND DEREN KINDER ficken :kok: :koks: :koks: und danach beiden titktokern angedroht hat deren ganzen leute zu ficken aber halt nicht nur mütter, omas, tanten, onkels usw sondern eben AUCH DEREN KINDER :koks: :koks: :koks: :koks:
      Das Milieu der moralischen Verwahrlosung

      Es gibt Sätze, die nicht einfach nur dumm sind.
      Sondern aufschlussreich.

      Dieser Kommentar gehört genau in jene Kategorie moderner Verwahrlosung, in der Menschen ihre eigene Verrohung bereits für Humor halten.

      Da wird mit „behindert“ jongliert wie mit einem Meme-Aufkleber.
      Traumata werden zur Pointe reduziert.
      Rassismus wird in Zynismus umgewandelt.
      Und Gewaltfantasien gegen Kinder erscheinen plötzlich nur noch als „Content“ aus irgendeinem Streaming- oder TikTok-Kosmos.

      Das eigentlich Erschreckende ist dabei nicht einmal der primitive Tonfall.
      Den gab es immer.

      Erschreckend ist die völlige emotionale Verkrüppelung dahinter.

      Eine Generation, die jeden moralischen Maßstab verloren hat, kann selbst bei offener Enthemmung nur noch mit Ironie reagieren. Alles wird in dieselbe graue Suppe aus Memes, Beleidigungen, Clown-Emojis und Dauerzynismus gezogen. Nichts gilt mehr als ernst. Nichts mehr als heilig. Nicht einmal Kinder.

      Und genau darin zeigt sich der kulturelle Schaden der Gegenwart:
      Menschen konsumieren täglich so viel digitale Verrohung, dass selbst sprachliche Grenzüberschreitungen irgendwann nur noch als Unterhaltung verarbeitet werden.

      Der moderne Internetmensch kennt keine Haltung mehr.
      Nur noch Reaktion.

      Er spottet über psychische Zerstörung.
      Er macht aus sozialem Elend ein Spektakel.
      Und verwechselt völlige Abstumpfung mit Stärke.

      Dabei offenbart der Kommentar unfreiwillig etwas sehr Wahres:
      Dass Gewalt, Verwahrlosung, Demütigung und kaputte Sozialisation reale Folgen haben. Nicht nur individuell, sondern kulturell. Wer in einem Milieu aufwächst, in dem ständig Erniedrigung, Aggression und Enthemmung normalisiert werden, übernimmt irgendwann genau diese Sprache.

      Aber anstatt daraus Mitgefühl oder Kritik abzuleiten, feiert man die Verwüstung inzwischen wie eine Bühnenshow.

      Das ist die eigentliche Krankheit:
      Nicht Wut.
      Nicht Provokation.
      Sondern der völlige Verlust moralischer Schwerkraft.

      Eine Gesellschaft zerfällt nicht erst dann, wenn Gewalt geschieht.
      Sie zerfällt bereits dann, wenn Menschen über Gewaltfantasien gegen Kinder lachen, als handle es sich um irgendeinen besonders gelungenen Internetmoment.

      Und irgendwo zwischen Twitch-Clips, Rap-Beefs, TikTok-Hysterie und ironischem Dauergegröle ist eine Generation entstanden, die glaubt, Zynismus sei Intelligenz und Enthemmung sei Freiheit.

      Dabei ist beides meist nur ein anderes Wort für geistige Verwahrlosung.

    • Gerade eben

      warum? sie sind behindert. :confused: beiden ist es nicht möglich am gesellschaftlichen leben vollumfänglich zu partizipieren, wie es menschen ohne beeinträchtigung könnten. sie erleiden dadurch massive nachteile. das ist legit behinderung.

      und es ist unfassbar lustig, wenn man einen sinan g damit verteidigt, dass man kinder (von pedos) ficken wolle. das ist ein hügel auf dem ich bereit bin zu sterben.

  • Vor 23 Minuten

    "Sieht Manuellsen im Umkehrschluss scheiße genug aus für seinen offensichtlichen Schon-lange-nicht-mehr-Hype? Ich frag' ja nur."

    manuellsen verbringt sein leben damit auf dem dachboden seiner (bemittleidenswerten) deutschen eltern zu wohnen, von dort aus minimum halbnackt zu streamen, während dem stream abartig viel zu kauen (mit offenem Mund) und zu rauchen während er entweder anderer leute kinder ficken will oder aber über den Islam diskutiert während irgendwelche tiktok kanaken ihn permanent erwähnen und dinge sagen wie "schoko-ellsen" oder "schokobon", in extremis wiederholt. seine adresse wird regelmäßig geleaked bzw er leaked die selber und wenn er das haus verlässt bildet sich asap eine traube von tiktok kanaken (sorry hab da noch keinen alman gesehen) die dann auch schokobon oder schokoellsen rufen und wenn sich manu umdreht dann weglaufen.

    der hat seine eigene form der (vor)hölle erreicht :( :( :(