Versehentlich Bürgermeister?
Vielleicht bietet die Politik ja auch eine Karriereoption für Bushido? Für den stimmen ja offenbar sogar Leute, obwohl er sich gar nicht zur Wahl gestellt hatte. Bei den Kommunalwahlen in Grünwald gingen mehrere gültige Stimmen für den Rapper ein, der gerade erst in die stinkreiche bayerische Gemeinde zugezogen war. In diese dezente Hütte, übrigens:
Offiziell zur Wahl angetreten war einzig der ohnehin schon amtierende CSU-Bürgermeister Jan Neusiedl. Angesichts dieses doch sehr eingeschränkten Angebots suchten zahlreiche Bürger*innen selbst nach Ausweich-Optionen. Mit drei Stimmen verbucht Bushido immerhin dreimal so viel Zuspruch wie Ex-Bayern-Vorstand Karl-Heinz Rummenigge. Tja, nix hält mehr, noch nicht einmal das ehern geglaubte Rübenbauern-Credo "Mia san mia".
Gültigkeit verloren hat übrigens auch Bushidos Ankündigung, in Hamburg aufzutreten. Die Show, die am vergangenen Montag hätte stattfinden sollen, war kurzfristig abgesagt worden. "Aus produktionstechnischen Gründen", wie es hieß: "Die logistischen Abläufe der Tournee haben leider keine andere Lösung zugelassen." Klar, wer hätte die Abläufe so einer Tour im Vorfeld auch abschätzen können?
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