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Mit Romantik-Rip-Off ins Kanzleramt?

Zum Glück für US-amerikanische Rap-Heads scheint Kollegah seinen peinlichen Versuch, auch in den Staaten Fuß fassen zu wollen, wieder im Kartoffelkeller verstaut zu haben. Vielleicht legt er da bald wirklich endlich seine Rap-Karriere daneben. Zumindest lässt er immer wieder Bemerkungen fallen, er fühle sich zu Höherem berufen. Zum Kanzler, nämlich.

Ich würde seine dahingehenden Bemühungen wirklich gerne unter "komplett lächerlich" abheften, allein: Was die Leute in diesem Land in erschreckend großer Zahl für Vollpfosten wählen, lässt mich befürchten, dass wahrscheinlich sogar ein megalomaner Schwachkopf wie Felix Blume mehr Zuspruch erfahren würde, als man gemeinhin so glauben möchte.

Sicherheitshalber haben die Kolleg*innen vom Bayerischen Rundfunk schon einmal aufbereitet, was dieser Blume für ein Typ ist und in welcher Partei sein Gedöns auf Zustimmung stößt. Die Platzierung in der Reihe "Pop Secret Stories" führt allerdings ein bisschen in die Irre: Geheim ist hieran jaaarnüscht. Der Beitrag richtet sich aber wahrscheinlich auch weniger an Deutschrap-Addicts, eher schon an Leute, die mit Kollegah bisher gar keine Berührungspunkte hatten. Beneidenswertes Volk.

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