Muppet ManDieser Yannik™ schrub es einst: Von schlimmen Nachrichten gibt es ohnehin keine angemessene Überleitung zurück zum Tagesgeschehen. Also braucht man gar keine Zeit damit zu verplempern, sich irgendetwas halbwegs Pietätvolles aus der Nase zu ziehen, sondern kann auch direkt mit dem nächstbesten …
Und wie steht es mit den Texten? Here I am, here I am, the Method Man Pat-a-cake, pat-a-cake, hey, the Method Man Don't eat Skippy, Jif or Peter Pan Peanut butter 'cause I'm not butter In fact, I snap back like a rubber Band, I be Sam, Sam-I-Am And I don't eat green eggs and ham Style'll hit ya, wham, then goddamn You'll be like, "Oh shit, that's the jam"
Aber früher waren die Bäume ja auch noch aus Holz..
Case in point: Hör dir mal an, wieviel Druck die Drums auf dem Song auf Seite 25 hier im Vergleich haben, oder wie die Rapperin ihre Stimme im zweiten Vers (1:36) einsetzt ("... but my family doesn't like *that.* ...), anstatt halb-verständlich ins Mic zu schreien.
Rein von der Qualität des Handwerks liegen Welten dazwischen, und das ist einfach nur irgendeine 08/15 Rapperin aus Buxtehude, keine genreprägender Crossover-Star aus einer erfolgreichen Hip-Hop-Boygroup.
Und ja, logo, da sind 30+ Jahre dazwischen auf denen sie aufgebaut hat. Man kann heute Sachen mit seinem Telefon aufnehmen und am Ende klingt es trotzdem dick und druckvoll, was hinten im Endergebnis rauskommt. Und ja, das ist natürlich nicht repräsentativ für Rap als Ganzes heute, sondern Musik die Opis anspricht, die zum Hip-Hop-Klassentreffen mit Afrob und Ferris MC gehen und sich einen darauf Keulen, dass dort noch echte Musik läuft.
Aber vielleicht ist ja genau das auch der Punkt: rein von der Qualität des Sounds, von den raptechnischen Fertigkeiten (einerseits Kontrolle des Stimmeinsatzes, aber auch, wie Reime und Reimschemata funktionieren) sind Rapper, die solch hängengebliebene So-wie-gestern-Musik machen *natürlich* mindestens, meistens mehr, versiert, als die Leute aus der Golden Era. Die hatten Zeit und Perspektive zu lernen wie man das wrst genauso und danach dann besser macht.
Das die Aura eine andere sein mag, das es weder in dir noch in mor die gleichen Gefühle auslösen mag, dass ich wahrscheinlich auch in 10 Jahren immer mal wieder "36 Chambers" auflegen werde, während ich Ktlynohnevokale übermorgen schon wieder vergessen haben mag... ganz anderes Blatt Papier.
Aber dieses "Früher noch, weiste?!?" finde ich immer ein bißchen faul und bequem, wenn es doch ganz offensichtlich genug Gegenbeispiele gibt (nur eben jenseits dessen, was erfolgreich ist).
Muppet ManDieser Yannik™ schrub es einst: Von schlimmen Nachrichten gibt es ohnehin keine angemessene Überleitung zurück zum Tagesgeschehen. Also braucht man gar keine Zeit damit zu verplempern, sich irgendetwas halbwegs Pietätvolles aus der Nase zu ziehen, sondern kann auch direkt mit dem nächstbesten …
Wenn man Beats und Delivery aus der Zeit hört, kann man diesem Genre nur schwer eine positive Entwicklung attestieren.
Ganz persönliche Vorlieben mal beiseite... nein.
Und wie steht es mit den Texten?
Here I am, here I am, the Method Man
Pat-a-cake, pat-a-cake, hey, the Method Man
Don't eat Skippy, Jif or Peter Pan
Peanut butter 'cause I'm not butter
In fact, I snap back like a rubber
Band, I be Sam, Sam-I-Am
And I don't eat green eggs and ham
Style'll hit ya, wham, then goddamn
You'll be like, "Oh shit, that's the jam"
Aber früher waren die Bäume ja auch noch aus Holz..
Case in point:
Hör dir mal an, wieviel Druck die Drums auf dem Song auf Seite 25 hier im Vergleich haben,
oder wie die Rapperin ihre Stimme im zweiten Vers (1:36) einsetzt ("... but my family doesn't like *that.* ...), anstatt halb-verständlich ins Mic zu schreien.
Rein von der Qualität des Handwerks liegen Welten dazwischen, und das ist einfach nur irgendeine 08/15 Rapperin aus Buxtehude, keine genreprägender Crossover-Star aus einer erfolgreichen Hip-Hop-Boygroup.
Und ja, logo, da sind 30+ Jahre dazwischen auf denen sie aufgebaut hat. Man kann heute Sachen mit seinem Telefon aufnehmen und am Ende klingt es trotzdem dick und druckvoll, was hinten im Endergebnis rauskommt. Und ja, das ist natürlich nicht repräsentativ für Rap als Ganzes heute, sondern Musik die Opis anspricht, die zum Hip-Hop-Klassentreffen mit Afrob und Ferris MC gehen und sich einen darauf Keulen, dass dort noch echte Musik läuft.
Aber vielleicht ist ja genau das auch der Punkt: rein von der Qualität des Sounds, von den raptechnischen Fertigkeiten (einerseits Kontrolle des Stimmeinsatzes, aber auch, wie Reime und Reimschemata funktionieren) sind Rapper, die solch hängengebliebene So-wie-gestern-Musik machen *natürlich* mindestens, meistens mehr, versiert, als die Leute aus der Golden Era. Die hatten Zeit und Perspektive zu lernen wie man das wrst genauso und danach dann besser macht.
Das die Aura eine andere sein mag, das es weder in dir noch in mor die gleichen Gefühle auslösen mag, dass ich wahrscheinlich auch in 10 Jahren immer mal wieder "36 Chambers" auflegen werde, während ich Ktlynohnevokale übermorgen schon wieder vergessen haben mag... ganz anderes Blatt Papier.
Aber dieses "Früher noch, weiste?!?" finde ich immer ein bißchen faul und bequem, wenn es doch ganz offensichtlich genug Gegenbeispiele gibt (nur eben jenseits dessen, was erfolgreich ist).