Ohne Worte
(Ersatzbild. Eventuelle Ähnlichkeiten rein zufällig.)Falls es euch so vorkommt, als sickere zwischen meinen Zeilen heute hier und da etwas Angepisstheit durch: isso. Ich werde das allerdings keinesfalls vertiefen. Weil ich sonst möglicherweise einfach platze.
Nur so viel: Sollte sich jemand wundern, dass relativ schwerwiegende Vorwürfe gegen eine*n Prominenten im Raum stehen können, und niemand, wirklich keine Sau, berichtet darüber ... tja. Uns hat seinerzeit der Fall Lindemann gelehrt: Wir können es uns schlicht nicht leisten. Den Kolleg*innen bei anderen Medien geht es in so einem REIN HYPOTHETISCHEN FALL, in dem zum Beispiel ein Rapper in einem Hotelzimmer ausgerastet und handgreiflich geworden sein soll, wahrscheinlich ähnlich.
Sobald häusliche und/oder sexuell motivierte Gewalttaten ins Spiel kommen, gibt es in aller Regel keine Augenzeug*innen. Aussage steht gegen Aussage, wobei die des mutmaßlichen Opfers unverhältnismäßig viel häufiger in Zweifel gezogen wird als die Perspektive des angeblichen Täters. Normal, die Weiber sind eh alle nur aufmerksamkeitsgeil, muss man wissen. Dass ein "öffentliches Interesse" an einer Berichterstattung bestehe, wird regelmäßig ebenfalls bestritten. Wen juckt schon, wenn irgendeine Ische aufs Maul kriegt, sie hätte sich ja nicht mit XY einlassen müssen, selber schuld.
Ohne einen Abschluss in Jura und dazu bestenfalls noch einen Etat von mindestens vier Scheißviel für einen gewieften Medienanwalt ist eine "Verdachtsberichterstattung" gegen jemanden, "den man kennt", nicht einmal nur ein Stepptanz auf extrem dünnem Eis, sondern quasi gar nicht mehr möglich. Das Ergebnis: Schweigen im Blätterwald.
Wisst ihr Bescheid.
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