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Rettet die Taped!

Wo wir gerade von Geld sprechen: Solltet ihr davon ein bisschen übrighaben, folgt nun ein Investment-Tipp von mir: Stopft es doch diesen zauberhaften Menschen hier in den Rachen, denen geht es wirklich um die Kultur, nicht nur um Profit.

Wer in den letzten beiden Jahren dortgewesen ist, weiß es eh: Die Taped! hat die Tapefabrik noch einmal kolossal aufgewertet. Statt "nur" die größte Jam des Landes, Untergrund-Klassentreffen und Konzertprogramm (was auch schon gewaltig ist), waren zudem plötzlich Vorträge, Panels, Diskussionen, Ausstellungen, Stände, Quizzes, Rap-Battles und was-weiß-ich-nicht-noch-so-alles geboten. Man spürte da, man hat es wirklich mit einer lebendigen Szene zu tun. Die ganze Veranstaltung fühlte sich mit einem Mal wie eine richtige Convention an, eine vollkommen runde Sache.

Es wäre wirklich bitter schade, wenn dieser Teil voller Each-one-teach-one-Spirit bei der Tapefabrik aus finanziellen Gründen im nächsten Jahr wieder auf der Strecke bleiben müsste. Traurige Realität ist heute halt leider: Wer kulturelle Freiräume will, muss sie sich selbst schaffen, und wer dabei helfen will ... ihr wisst Bescheid. Hier entlang.

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