OutKast vs. Ovrkast.
Na, hoffentlich sehen es all diese Inspirationsquellen etwas entspannter als OutKast. Die zerren nämlich gerade den vergangene Woche erst von diesem Yannik™ gepriesenen Ovrkast. vor Gericht, dem sie Markenrechtsverletzung, unlauteren Wettbewerb und obendrein die Missachtung getroffener Absprachen ankreiden.
Angeblich habe der Beschuldigte nach etlichem Hin und Her zugesagt, seinen Künstlernamen in Overkxst zu ändern. Hat er aber nicht gemacht, und seine statt dessen vorgeschlagenen Schreibweise-Varianten haben André 3000 und Big Boi nicht gefallen.
Weil der Kollege nun noch immer unter einem Namen operiert, der dem ihren sehr ähnlich sei, verlangen OutKast inzwischen nicht nur eine Namensänderung, sondern obendrein Schadensersatz, Prozesskosten, Gewinnbeteiligung und die Einstampfung aller Merchandise-Artikel, die der Name "Overkast" ziere.
Tja. Die Liebe beruhte offenbar nicht auf Gegenseitigkeit. Dabei beteuert Ovrkast, "noch nicht einmal an OutKast gedacht" zu haben, als er seinen Alias auswählte. Falls da überhaupt je Fanliebe gelodert haben sollte, dürfte sie die 31 Seiten (!) umfassende Klageschrift mittlerweile nachhaltig erstickt haben.
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