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Q50

Und damit kommen wir auch schon zur letzten, großen Chicago-Geschichte der Woche und hier wird es jetzt so richtig dark: Bloodhound Q50 ist tot.

Falls ihr den nicht kennt, ist das okay. Ich habe ihn ein paar mal im Rahmen meiner XXL-Feldforschung ausgecheckt. Er war eben ein relativ normaler Drill-Rapper aus Chicago. Jemand, der im Windschatten der Kultur um einen Lil Durk aufgewachsen ist. So klang seine Musik:

Das ist ab jetzt alles so richtig ekliger Trap Lore Ross-Scheiß, aber Leute haben diese Drill-Beefs ja enthusiastisch verfolgt. Alle, die das mitbekommen haben, waren über diese Nachrichten nicht gerade überrascht. Der Junge war kurz aus dem Teenie-Alter raus und schon gab es online so viele Disstracks von ihm und gegen ihn, dass man hoffen müsste, es hätte in Chicago so etwas wie das VBT gegeben.

Gab es aber nicht, die haben sich wirklich gehasst und über den Haufen geschossen. Es ist jetzt auch nicht so, dass er jenseits ein paar düsterer Banger ein besonders einzigartiger oder herausragender Artist gewesen wäre. Das war diese Woche in Chicago los: Kanye triumphiert, Durk kommt frei und Bloodhound Q50 stirbt. Es fühlt sich so an, als ob langsam alle ihren Verstand verlieren.

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