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Aufstand im Späti

Während die einen zur Solidarität mit der ostdeutschen Antifa aufrufen, schlägt Beslik schärfere Töne an: In Sara Arslans Podcast "Take Me Späti", nämlich, und nachdem die Folge inzwischen seit zwei Wochen online ist, haben sie auch bei der Bild-Zeitung die Stelle gefunden, die sich zur Headline aufplustern lässt: "Wir müssen die Regierung stürzen, mit Waffengewalt", quasselt Beslik da. "Ich mein' das hundert Prozent ernst, weil: anders geht nicht."

Man solle sich also bewaffnen, mit "Fackeln und Heugabeln." Er selbst allerdings habe keine Waffen zu Hause. Ganz ehrlich: Das klingt für mich dann doch weniger nach dem "Schock-Statement", das der Bild zufolge "Entsetzen bei den Zuschauern" hervorgerufen haben soll. Eher schon nach einem sehr unorthodoxen Verständnis von diesem "Wir", das da gewaltsam den Klassenkampf führen soll.

Grundsätzlich bezweifle ich ja stark, dass ein bewaffneter Aufstand in diesem Land das geeignete Mittel ist, um zweifellos dringend notwendige Veränderungen zu bewirken. Schätze, dass sowohl die Waffen als auch die Bereitschaft, hemmungslos davon Gebrauch zu machen, sehr ungleich verteilt sind und der Vorteil dann ganz sicher nicht auf Seiten der Menschenfreund*innen liegt.

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