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Grüße aus der Ukraine

Schlimmer, ja, ein Stichwort, um kurz in die Ukraine zu gucken, in das Land, dessen Präsidenten König Donald I. von Gottes Gnaden einen "Diktator" nennt, der "ohne Wahlen an die Macht" gekommen sei. Liest sich, als verwechsele er da (was niemand ausschließen sollte) Selenskyj mit Elon Musk, ist tatsächlich aber lupenreine Kreml-Propaganda. Demnach - und seit Neuestem auch nach Trump - trägt der ukrainische Präsident ja auch Schuld daran, dass sein Land seit drei Jahren von Krieg gebeutelt wird. Nicht etwa Putin, der den aggressiven Angriffskrieg vom Zaun gebrochen hat. Eine verdrehtere Realität kann man sich wirklich kaum noch ausdenken.

Trotz allem gibt es natürlich immer noch Kultur in und aus der Ukraine. Alyona Alyona singt ungebrochen, von der Liebe, wenn sie auch immer trauriger dabei klingt. Der Titel "Дві душі" bedeutet "zwei Seelen":

... und erinnern wir uns noch an Kalush Orchestra? Die ESC-Gewinner von 2022 gibts auch noch, sie besingen in "Рута" Tau und Wärme und blühende Weinraute. Poesie bietet möglicherweise gerade die einzige taugliche Zuflucht.

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