Meer
Leider tatsächlich angehört hab' ich mir diese neue Single von Badmómzjay, "Meer":
Interessantester Lernprozess dabei für mich: Knapp vier Minuten können sich anfühlen wie zwanzig. Ich versteh' absolut die Absicht hinter diesem Track, Jordy hat sie ja auch selbst kundgetan:
Ich kenn' den Schmerz leider gut, den sie da beschreibt, in dem Krater, den es in dein Leben reißt, wenn du jemanden, den du liebst, an eine Droge verloren hast, sitz' ich selbst oft genug. Es fühlt sich also irgendwie ... mies? ... an, auf diesen Track einzudreschen, in den ganz offensichtlich sehr viele sehr schmerzhafte Erfahrungen geflossen sind.
Trotzdem, ernsthaft, wie öde soll es musikalisch denn bitte NOCH werden? Dieser absolut dröge Balladenschmonz ist doch wirklich nicht zum Aushalten. Keine Ahnung, wie ich den Rappart, der bei 2:40 startet, überhaupt noch mitbekommen habe. Nach allen Regeln der Wissenschaft und Vernunft hätte mich dieser Track vorher in die Bewusstlosigkeit langweilen müssen.
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