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Rapsodisch

Als wesentlich interessanter würde ich doch dieses neue Album von Rapsody bezeichnen. Bei ihr kann man sich ja immer sicher sein, dass sie ein Mindestlevel an Qualität erreicht. Dennoch: So ein bisschen bleibt sie uns den zweifellosen Klassiker, der offensichtlich in ihr steckt, weiterhin schuldig.

Das neue Tape hat ein paar klanglich richtig coole Momente. Besonders dann, wenn sie raptechnisch einmal wirklich in Fahrt kommt. Auf diesem Track da oben featuret sie einen Malice in Bestform und bleibt trotzdem klar der bessere Rapper auf dem Track.

Da frage ich mich nur: Warum rappt sie auf "God Has An Afro And Gold Hoops" nicht generell ein bisschen mehr? Große Strecken des Projektes sind so voll mit Ornament und R'n'B und Gesang und Spoken Word, dass man sich immer wieder wundert, warum Rapsody gefühlt kaum mit dem Rappen loslegt. Dazu rudert sie durch ein Dutzend Sounds: ein beeindruckender Display an Vielseitigkeit. Aber schade, wenn es doch diese eine Sache gibt, die sie am allerbesten kann. So gut, dass es in ihrem Namen steht?!

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