Null Hochzeiten und drei Todesfälle
Womit wir nicht nur unversehens in den USA, sondern auch direkt bei den traurigen Nachrichten gelandet wären: Gleich drei Todesfälle haben wir dieser Tage zu vermelden.
Das Ableben von Sigilkore-Rapper Luci4, gestorben mit gerade einmal 23 Jahren, hat am Montag Kollege David Laskowski bereits ausgiebig beweint. Seinen Nachruf findet ihr hier. Wenn ihr wissen wollt, wer Luci4 war und was er gemacht hat, seid ihr dort genau richtig.
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Ebenfalls blutjung, mit 25 Jahren, kam am 18. Februar Lil Poppa ums Leben. Der Trap-Rapper aus Jacksonville in Florida feierte seinen Durchbruch 2018 mit der Single "Purple Hearts". Wenige Tage vor seinem Tod hatte er noch "Out Of Town Bae" veröffentlicht:
Bei seiner Beisetzung am Sonntag kam es Berichten von allhiphop.com zu einer Schießerei, vier Verletzte mussten danach im Krankenhaus behandelt werden.
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Ebenfalls nicht mehr unter den Lebenden weilt Oliver Grant, der Wu-Tang-affinen Welt besser unter seinem Nickname Power ein Begriff. Er gehört, wenn auch kein Rapper, zur Gründungsgeneration des Clans. Ohne sein Händchen für Organisation und Finanzen hätte der hummelige Haufen die Mittel für ihre Debütsingle "Protect Ya Neck" wohl nie zusammenbekommen. "Ohne ihn hätten wir es nicht geschafft", schreibt zumindest einer, der es wissen muss:
"Ohne Power wäre der Wu nie zur Blüte gekommen. Sein Tod ist ein schwerer Verlust für uns alle." Er wurde 52 Jahre alt. Rest in power, Power.
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