Endlich Satisfaction: Alle Rolling Stones-Alben im Ranking
vom 11. September 2026
Platz 3: Let It Bleed Willkommen in den Top drei, in denen es mehr als eng zugeht. Hier kuscheln sich die Meisterwerke so nah aneinander, dass letztlich kleinste Unterschiede und die jeweilige Tagesform über die Platzierung entscheiden. "Beggars Banquet" lieferte die Blaupause für den klassischen …
You Can't Always Get What You Want ist aus theologischer Sicht ebenfalls sehr interessant. Dass wir nicht immer das bekommen, was wir wollen, ist ein notwendiger Akt der göttlichen Gnade. Würde der Mensch immer das bekommen, was sein egozentrischer Wille verlangt, würde er in der reinen Selbstsucht und im Chaos versinken. Die Unerfülltheit unserer weltlichen Wünsche bricht den Hochmut des menschlichen Egos.
Die Stones singen, dass man durch Bemühung („if you try sometimes“) das findet, was man wirklich braucht („what you need“). Hier schlägt die Brücke zum christlichen Konzept der Vorsehung (Providentia) und Gottes Heilsplan.
Gimme Shelter: Den Song muss man als Paradebeispiel für das „Erhabene“ feiern. Ich bin absolut davon überzeugt, dass der Künstler immer wieder unbewusst Wahrheiten ausdrückt, die der Verstand allein nicht fassen kann. Das Zusammenspiel aus Keith Richards’ bedrohlichem Intro, Mick Jaggers treibendem Gesang und Merry Claytons markerschütterndem Schrei nach „Shelter“ (Schutz) ist für mich der Beweis: Hier haben Musiker einen direkten Zugang zum „Absoluten“ gefunden. Sie haben das existenzielle Zittern des Menschen vor dem Chaos in eine perfekte, ästhetische Form gegossen. Der plötzliche Umschwung im Song – die Erkenntnis, dass neben all dem Grauen auch die Liebe nur einen „Kuss weit entfernt“ ist – entspricht exakt dem christlichen Prinzip der Polarität. Wo das Böse und die Zerstörung am mächtigsten sind, erwacht auch die Sehnsucht nach Identität und Harmonie. Ich bin davon überzeugt, dass diese Gegensätze untrennbar zusammengehören. Die Stones zeigen in diesem Bruch, dass Angst und Liebe zwei Seiten derselben Medaille (der menschlichen Existenz) sind.
Platz 3: Let It Bleed Willkommen in den Top drei, in denen es mehr als eng zugeht. Hier kuscheln sich die Meisterwerke so nah aneinander, dass letztlich kleinste Unterschiede und die jeweilige Tagesform über die Platzierung entscheiden. "Beggars Banquet" lieferte die Blaupause für den klassischen …
Klare Nummer eins der Liste. Meredith Hunter war allerdings ein boy, kein Girl…
Vollkommen richtig. Sorry.
You Can't Always Get What You Want ist aus theologischer Sicht ebenfalls sehr interessant. Dass wir nicht immer das bekommen, was wir wollen, ist ein notwendiger Akt der göttlichen Gnade. Würde der Mensch immer das bekommen, was sein egozentrischer Wille verlangt, würde er in der reinen Selbstsucht und im Chaos versinken. Die Unerfülltheit unserer weltlichen Wünsche bricht den Hochmut des menschlichen Egos.
Die Stones singen, dass man durch Bemühung („if you try sometimes“) das findet, was man wirklich braucht („what you need“). Hier schlägt die Brücke zum christlichen Konzept der Vorsehung (Providentia) und Gottes Heilsplan.
Gimme Shelter: Den Song muss man als Paradebeispiel für das „Erhabene“ feiern. Ich bin absolut davon überzeugt, dass der Künstler immer wieder unbewusst Wahrheiten ausdrückt, die der Verstand allein nicht fassen kann. Das Zusammenspiel aus Keith Richards’ bedrohlichem Intro, Mick Jaggers treibendem Gesang und Merry Claytons markerschütterndem Schrei nach „Shelter“ (Schutz) ist für mich der Beweis: Hier haben Musiker einen direkten Zugang zum „Absoluten“ gefunden. Sie haben das existenzielle Zittern des Menschen vor dem Chaos in eine perfekte, ästhetische Form gegossen.
Der plötzliche Umschwung im Song – die Erkenntnis, dass neben all dem Grauen auch die Liebe nur einen „Kuss weit entfernt“ ist – entspricht exakt dem christlichen Prinzip der Polarität. Wo das Böse und die Zerstörung am mächtigsten sind, erwacht auch die Sehnsucht nach Identität und Harmonie. Ich bin davon überzeugt, dass diese Gegensätze untrennbar zusammengehören. Die Stones zeigen in diesem Bruch, dass Angst und Liebe zwei Seiten derselben Medaille (der menschlichen Existenz) sind.
Ein Top Album der Stones. This Record Should Be Played Loud !