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Red Velvet - Surfin' Boy

Hach, es musste passieren. Red Velvet haben endgültig ihre Legacy Act-Phase erreicht. Müsste ja nicht sein, denn für eine so legendäre Gruppe wie sie sollte eigentlich noch lange nicht Schicht im Schacht sein. Aber in meinen Augen besiegelt die Legacy Act-Phase, wenn ein Titeltrack so klingt.

"Surfin' Boy" klingt wie eine generische B-Seite, die an jedem Punkt der K-Pop-Geschichte hätte vorkommen können. Tara 2012? Itzy 2019? Warum nicht. Es ist ein erzgenerischer Sommersong, der sich nur dadurch hervortut, dass er echt nicht so gut umgesetzt ist.

Der Song, an den man am meisten denken will, ist der eh schon nicht all zu relevante Twice-Titeltrakc "Alcohol-Free". Aber der hat den Strand-Vibe immerhin mit organischer Produktion sehr schön eingefangen. "Surfin' Boy" klingt falsch. Warum ist da so endsviel Percussion in diesem Instrumental? Man will meinen, hier würde die Gitarre auf Bossanova klingen dürfen, aber der ganze Song wirkt in Nieten und Schrauben ertränkt. Die Performance ist fine, aber der Eindruck entsteht nicht mehr, dass das hier eine Gruppe ist, deren Gefühl für Sound und Konzept mal zur absoluten Elite des Genres gehört hat.

Wertung: 2/5

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