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Girlset - Tweak

Gerade sage ich noch, dass das voll die friedliche Ausgabe wird, da kommt ein Track daher, mit dem ich überhaupt nichts anfangen kann. Die Leute sagen, dass "Tweak" bisher der beste Girlset-Song sei. Wenn das der Fall ist, dann muss der Rest ihrer Karriere ja das totale Trainwreck sein. Was zur Hölle ist das?

"Tweak" (übrigens mit dem Kontext im 'Tweaker' wirklich ein AAVE-Wort, von dem der K-Pop genau wie vom 'Crackhead' bitte die Finger lassen sollte) basiert auf einem Sample der Synth-Line von "Weak". Das war in den Neunzigern mal ein Nummer Eins-Hit der R'n'B-Gruppe SWV. Ein cooler Cut und eine coole Inspo, aber ich verstehe null, was sie damit machen. In diesem Song clashen tausend Ästhetiken zu keinem Groove.

Das Sample ist frühe Neunziger, die Äshtetik ist Y2K, die Produktion klingt wie Hyperpop von 2018 und der Pre-Chorus macht diese seltsame Jersey-Club-Rampe von 2022, die jedes Mal mega-antiklimaktisch in den seltsamen Refrain zurückführt. In diesem Track passiert viel, ohne dass jemals auch nur ansatzweise etwas musikalisch Stimmiges oder Ansprechendes daraus erwachsen würde. Drei mal habe ich diesen Track gehört, weil ich dachte, ich müsse bescheuert sein und etwas überhören. Aber das hier ist schon ein bizarrer Frankenstein.

Wertung: 1/5

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