ATEEZ - Adrenaline
Ich find's schön, dass Korea den Trend von Biologie-Begriffen immer noch nicht ganz durch hat. Nach zwanzig Tracks namens "Serotonin", 15 Tracks namens "Oxycotin" und wer weiß was für anderen kommen wir jetzt sogar wieder bei ein paar Classics raus: Ateez besingen uns das "Adrenaline".
Macht ja auch Sinn, immerhin ist der ihr Ding ja auch, so hart wie menschenmöglich zu gehen. Also: Immerhin schon einmal das richtige Hormon ausgesucht. Und doch: "Adrenaline" puscht nicht ganz so hart in der Blutbahn, wie ich es mir gewünscht hätte. Das ist frustrierend, denn der Track ist immer wieder kurz davor, richtig zu knallen.
Der erste Verse besitzt ein großartiges Tempo, baut spitze auf und geht dann in den Drop, uuuund: Er ist alright, keine Enttäuschung, aber auch kein Overdrive. Das gleiche gilt fürs Finale: Der Großraum-Festival-Arena-EDM des Tracks erinnert ein bisschen an Vintage-Blackpink, aber die richtige YG-Rampe hinten raus fehlt. Wieder: Es geht relativ hart, macht Spaß. Aber so richtig großartig wird's nicht.
Wertung: 4/5
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