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Arsenal

Beginnen wir mit Slipknot. Die veröffentlichten vor wenigen Tagen eine neue Single namens "Arsenal" und irritierten damit ihre Fans. Blickt man in die Kommentare, scheint fast niemand den Song zu mögen, vor allem der "Let's Go"-Refrain von Corey Taylor scheint abszustoßen – und es sei zu weit weg vom Slipknot-Sound.

"Der beste Teil des Songs ist, wenn du ihn stoppst und die Kommentare liest", schreibt zum Beispiel jemand auf YouTube, ein anderer: "Stellt doppelte Geschwindigkeit ein. Klingt dadurch nicht besser, aber ist schneller vorbei." Oder: "Das klingt, mals hätte jedes Bandmitglied einen eigenen Song geschrieben und alle würden gleichzeitig abgespielt."

Um ehrlich zu sein: Ich kann den Hass und die Häme diesmal so gar nicht nachvollziehen. "Arsenal" hat die chaotischen Elemente, die Slipknot zu Beginn ihrer Karriere groß gemacht haben und setzt diese mit neuen Mitteln um. Der Refrain ist Geschmackssache, hat man so aber noch nicht gehört. Eloy Casagrande am Schlagzeug gibt bei seinem Studiodebüt mit der Band einen fulminanten Einstand. Vor allem zeigen Slipknot damit, dass sie noch in der Lage sind, Experimente zu wagen, statt die immergleiche Soße aufzugießen.

Anyway, gute Nachrichten für alle, die den Song kacke finden: Laut Gitarrist Jim Root ist "Arsenal" nicht repräsentativ für das nächste Album. Auf diesem soll die Nummer nämlich gar nicht auftauchen. "'Arsenal' war ein Stück, das wir schnell veröffentlichen konnten, während wir am Rest des Albums arbeiten", so Root auf Instagram. "Es ist nicht wirklich repräsentativ für die anderen Songs. Wir konnten es einfach nur schneller fertigstellen, um damit nach draußen zu gehen."

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