5 Fragen an Holosoil

Am 17. April erscheint die Debüt-EP der in Berlin und Helsinki ansässigen Band Holosoil. Darauf bekommt ihr Progmetal, der ähnlich bunt ausfällt wie das Bandfoto der Kapelle. Gitarrist Jan Kurfürst beantwortete uns ein paar Fragen.
1. Welches Album hatte den größten Einfluss auf dich als Musiker?
"Machine Head" von Deep Purple.
2. Auf welche(s) deiner Riffs/Melodien/Lyrics/Patterns bist du am meisten stolz?
Das Hauptriff von "Look Up" in seiner Einfachheit – es sind immerhin nur zwei Noten – und die Sound-Farben in "Spirals".
3. Was sollte sich in der Rock-/Metal-Community zum besseren verändern?
Wir brauchen definitiv noch mehr Frauen auf und neben der Bühne! Ansonsten herrscht sehr viel Zusammenhalt meiner Erfahrung nach, was super so ist!
4. Was zeichnet die Musik von Holosoil deiner Meinung nach aus?
Wir vereinen groovende Elemente mit technischen Parts, sind dabei aber definitiv weniger frickelig als in Vorgängerprojekten. Unser Spiel wird also mehr und mehr songdienlicher. On top kommen die Hooks unserer Sängerin Emelie Sederholm – jedes Mal, wenn sie neue Ideen auf unsere Instrumentals schickt, bin ich begeistert von ihrer Vielfalt und ihrem Einfallsreichtum.
5. Was sollte man abseits der Musik definitiv über dich wissen?
Ich trainiere seit 15 Jahren die japanische Kampfkunst Aikido und bin Träger des 2. Dan Aikikai. Es ist einfach der perfekte Ausgleich und in gewisser Weise dem Musikmachen sehr ähnlich: Es gibt keine Wettkämpfe und man kann seine Fähigkeiten nur mit sich selber messen.
Einen Buchtipp hat Kurfürst auch noch für euch: "Die 13½ Leben des Käpt'n Blaubär" von Walter Moers.
Holosoils Releaseshow zu "Look Up" findet am 23. April im Urban Spree, Berlin statt. Es gibt noch Tickets.
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