Neige und Alcest

Stéphane "Neige" Paut von Alcest verbrachte Anfang März fünf Tage im Studio des französischen Pianisten Nicolas Horvath, um dort sein erstes Klavieralbum einzuspielen. "Das war eine neue Erfahrung für mich und eine große Herausforderung, aber ich bin sehr glücklich mit dem Ergebnis", freut sich Neige. "Ich kann es nicht erwarten, jetzt alles zu mischen und zu mastern."
Wann die Soloplatte des Blackgaze-Pioniers erscheint, ist noch unklar. Sie dürfte aber vor dem nächsten Alcest-Werk kommen. Dieses befindet sich nämlich noch im Anfangsstadium. Ende Januar gab Neige auch dazu ein Update: Anfang des Jahres begann er zum ersten Mal seit den Sessions zu "Les Chants De L'Aurore" wieder auf der Gitarre zu komponieren. "Es fühlt sich immer sehr aufregend an, wenn man bei Null anfängt und versucht, eine neue Richtung und ein Konzept zu finden. Andererseits kann es auch sehr einschüchternd sein, denn es wird zunehmend schwieriger für mich, auf der Gitarre zu schreiben und Alcests Identität frischen Wind einzuhauchen. Das ist nach so vielen Alben aber normal, denke ich."
Er habe deshalb zunächst, einige Cover-Arrangements in Angriff genommen, von Songs, die sich stilistisch deutlich von Alcest unterscheiden. "Ich dachte, es könnte interessant sein, meine Komfortzone zu verlassen und die Technik und das Songwriting anderer Musiker:innen anzuschauen, da das von Person zu Person wahnsinnig unterschiedlich sein kann. Jedenfalls kann ich es kaum erwarten, die ersten paar Riffs für einen neuen Song zu finden – das ist immer ein sehr besonderer Moment für mich."
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