Jay Weinberg durfte nix

Für Jay Weinberg waren solche Sidequests neben der Hauptband jahrelang undenkbar. Darüber sprach er nun in einem neuen Interview mit Loyal To The Craft. Zwar nennt er darin keine konkreten Namen, deutet aber an, während seiner zeit bei Slipknot sei es ihm vertraglich untersagt gewesen, mit anderen Musiker:innen öffentlich zu kooperieren.
Anlässlich des Releases seiner neuen Single "Drown Fountain", die er gemeinsam mit Softcult veröffentlichte, erzählt Weinberg: "Ich habe diesen Song schon seit 2013 rumfliegen. Viel von diesem ganzen Material ist Zeug, an dem ich schon seit Jahren schraube. Ohne jetzt einer bestimmten Situation zu viel Aufmerksamkeit geben zu wollen: Rechtlich nicht die Möglichkeit zu haben, mit anderen Leuten Musik zu machen, war definitiv schwierig. Musik, ihr Schaffensprozess und das Teilen hat für mich zwei Seiten. Am Ende des kreativen Prozesses geht es für mich darum, das Ding zu teilen. Denn ab diesem Punkt kann ich es nicht mehr zurückholen und ändern. Ich kann keine Änderungen mehr vornehmen, es ist draußen in der Welt und lebt ein eigenes Leben – und ich kann mich weiterbewegen. Ich hatte diese Möglichkeit nicht, schuf Dinge, kollaborierte auch privat mit Leuten, aber hatte stets im Hinterkopf: 'Oh, naja, niemand wird das hören...' Auch wenn ich mich intensiv auf einen Aspekt meines kreativen Lebens fokusiert habe, und auch glücklich damit war – dieser andere kleine Teil meines kreativen Selbsts starb langsam. Denn dieses Zeug bedeutet mir eine Menge."
Gute Nachricht für Weinbergs Ex-Kollegen Sid Wilson: Er kann sich ab sofort wohl ebenfalls kollaborativ austoben...
1 Kommentar
Typisch bei der Knebel-Vertrag-Bande..