Jakob von der InselManchmal sollte man YouTube-Vorschläge einfach nicht ignorieren. Und wenn man nach dem Genuss pg.losts auf das nächste Video klickt, stößt man zum Beispiel darauf. Wenn dann in den Kommentaren auch noch steht "One of the most beautiful songs to have ever been written" stehen …
jakob zählen auch zu meinen liebsten post-rock-bands. sie verbinden für mich auf einzigartige weise groove mit ganz viel atmosphäre, die melodien sind subtil und repetitiv, aber in ständiger veränderung statt fix und bestimmend, und die musikalischen ausbrüchen sind meist nicht rifflastig, sondern extrem noisy und scheinbar diffus, unbemerkt durchdrungen von melodien. kenne und liebe so richtig allerdings nur die alben "cale: drew" und "solace". "sines", wovon dieser song stammt, ist der nachfolger von "solace". hatte eigentlich gar nicht vor, mir in naher zukunft ihr letztes album zu geben, aber jetzt bin zwangsläufig interessiert und iwo auch angefixt.. obwohl der song halt für jakobs verhältnisse eher simpel und bzgl meiner erwartung an die band enttäuschend daherkommt, wenn ich ehrlich bin - darüber kann das tolle video nicht hinwegtäuschen.
"repetitiv, aber in ständiger veränderung" so gemeint, dass sich die melodien zwar in ihrer grundstruktur wiederholen, aber immer in leicht abgeänderter form, post-rock-typisch halt
ps: die diskrepanz zwischen erwartung und realität hat wohl auch ihre ursache darin, dass zwischen diesem song und meinem letzten album von jakob, "solace", 8 jahre liegen ^^
"scattering the sun" von the enright house nimmt mich durchaus mit auf eine reise, die allerdings letztlich doch recht unspektakulär ausfällt.. hat man so halt schon recht oft gehört im post-rock, da fehlen definitiv alleinstellungsmerkmale, die die landsleute von jakob eben aufweisen. spannender sind kerretta, iwi auch mit jakob assoziiert: https://www.youtube.com/watch?v=eTIASW92lTY
Ich will deinen beherzten Monolog hier nicht unterbrechen, aber bei Jakob hab ich mal reingehört, klingt wirklich nicht schlecht, könnte anständig wachsen. Hab den Namen absolut noch nie gehört. Not. One. Time. Von Down Under schwappen ja immer wieder mal Bands hier rüber, aber was musikalisch in New Zealand passiert, geschieht anscheinend in einem eigenen Kosmos.
jakob sind aber im genre schon ne größere nummer und durchaus über neuseelands grenzen hinaus bekannt u.a. auch getourt mit isis und tool. sind definitiv einer der leuchttürme im meer an post-rock, mit nem individiduellen, auf "cale:drew" und "solace" perfektionierten stil, empfehl dir diese alben unbedingt! anspieltipps wären z.b. "semaphore" (von "cale:drew"): https://www.youtube.com/watch?v=GI8piPy3Z_Y oder "lonesome" (von "solace"): https://www.youtube.com/watch?v=7FcQxDV1Ib4
geb dir ansonsten aber recht, abgesehen von kerretta (post-rock/metal, der mit jakob assoziiert ist) kenn ich noch die indie-rocker the veils aus new zealand, but that's it.. from down under hingegen kommt wirklich viel feine musik, die meinen geschmack trifft (und damit mein ich nicht AC/DC^^) und die teils auch bei uns wellen schlägt in ihren jeweiligen sparten, zb. karnivool oder sleepmakeswaves.
ok, mal nur aus neugierde gecheckt: lorde & the naked and the famous sind auch neuseeländer. da ist ihr kosmos dann doch größer als mein horizont weit^^
Jakob geistern schon lange in meiner "könnte ich eigentlich mal wieder intensiver reinhören"-Schublade. Hab sie letztes/vorletztes (?) Jahr in Oberhausen gesehen und fand sie zwar ganz geil, aber eben auch erstmal ein wenig beliebig.
Nur einmal musste ich meinen Kumpel fragen: "Ey wie heißt der Song?!", und das war beim finalen "The Collar Sets Well".
jakob sind es definitiv wert, dass man sich näher mit ihnen befasst ihre musik ist eben u.a. gekennzeichnet durch ganz viel hall, subtile melodien und noisige ausbrüche, die allerdings nur scheinbar (!) unstrukturiert sind. daher ist es nachvollziehbar, dass dich die musik nicht total vom hocker gerissen hat live, weil sie vermutlich strukturell schwer fassbar und gleichförmig gewirkt hat. aber je häufiger du sie hörst, desto mehr offenbaren die einzelnen songs ihre individualität und desto mehr wirst du zugleich von der allumfassenden atmosphäre der musik eingenommen. "the collar sets well" ist von ihrem ersten album "subsets of sets", das ich allerdings kaum gehört hab, weils dann doch insgesamt zu generischer post-rock ist. allerdings deutet sich auf diesem album der individuelle stil bereits an, der auf "cale:drew" und "solace" perfektioniert wird. diese alben sind aber auch einfach emotional viel tiefer und das songwriting ist so viel spannender.. "the collar sets well" sticht ein klein wenig hervor, ist halt n echt schmissiger song, aber kommt halt meiner meinung nach einfach nicht an gegen die späteren musikalischen großtaten jakobs anspieltipps wären z.b.: "semaphore" von "cale:drew": https://www.youtube.com/watch?v=GI8piPy3Z_Y "lonesome" von "solace": https://www.youtube.com/watch?v=7FcQxDV1Ib4
bin ja schon froh, dass sie überhaupt mal erwähnt werden.. allerdings ist laut.de ja schon anzurechnen, dass sie diese art musik nicht unter den tisch fallen lassen und immer mal wieder ne review raushauen. ich erwarte nun aber auch ne review zu pg.lost's "versus"
Hmm, ich wüsste nicht mal, von wem ich mir die Rezi wünschen würde. Der Toni beweist immer mal wieder einen ganz formidablen Geschmack in den Nischen-Genres. Überhaupt könnten die wöchentlichen Kolumnen mal etwas mehr "Über den Tellerrand" vertragen. Der Schuhplattler taugt dafür noch am ehesten, wenn man mal von dem Morrissey-Jubelpersertum absieht.
Jakob von der InselManchmal sollte man YouTube-Vorschläge einfach nicht ignorieren. Und wenn man nach dem Genuss pg.losts auf das nächste Video klickt, stößt man zum Beispiel darauf. Wenn dann in den Kommentaren auch noch steht "One of the most beautiful songs to have ever been written" stehen …
jakob zählen auch zu meinen liebsten post-rock-bands. sie verbinden für mich auf einzigartige weise groove mit ganz viel atmosphäre, die melodien sind subtil und repetitiv, aber in ständiger veränderung statt fix und bestimmend, und die musikalischen ausbrüchen sind meist nicht rifflastig, sondern extrem noisy und scheinbar diffus, unbemerkt durchdrungen von melodien. kenne und liebe so richtig allerdings nur die alben "cale: drew" und "solace".
"sines", wovon dieser song stammt, ist der nachfolger von "solace". hatte eigentlich gar nicht vor, mir in naher zukunft ihr letztes album zu geben, aber jetzt bin zwangsläufig interessiert und iwo auch angefixt.. obwohl der song halt für jakobs verhältnisse eher simpel und bzgl meiner erwartung an die band enttäuschend daherkommt, wenn ich ehrlich bin - darüber kann das tolle video nicht hinwegtäuschen.
"repetitiv, aber in ständiger veränderung" so gemeint, dass sich die melodien zwar in ihrer grundstruktur wiederholen, aber immer in leicht abgeänderter form, post-rock-typisch halt
ps: die diskrepanz zwischen erwartung und realität hat wohl auch ihre ursache darin, dass zwischen diesem song und meinem letzten album von jakob, "solace", 8 jahre liegen ^^
"scattering the sun" von the enright house nimmt mich durchaus mit auf eine reise, die allerdings letztlich doch recht unspektakulär ausfällt.. hat man so halt schon recht oft gehört im post-rock, da fehlen definitiv alleinstellungsmerkmale, die die landsleute von jakob eben aufweisen.
spannender sind kerretta, iwi auch mit jakob assoziiert: https://www.youtube.com/watch?v=eTIASW92lTY
Ich will deinen beherzten Monolog hier nicht unterbrechen, aber bei Jakob hab ich mal reingehört, klingt wirklich nicht schlecht, könnte anständig wachsen. Hab den Namen absolut noch nie gehört. Not. One. Time.
Von Down Under schwappen ja immer wieder mal Bands hier rüber, aber was musikalisch in New Zealand passiert, geschieht anscheinend in einem eigenen Kosmos.
jakob sind aber im genre schon ne größere nummer und durchaus über neuseelands grenzen hinaus bekannt u.a. auch getourt mit isis und tool.
sind definitiv einer der leuchttürme im meer an post-rock, mit nem individiduellen, auf "cale:drew" und "solace" perfektionierten stil, empfehl dir diese alben unbedingt!
anspieltipps wären z.b. "semaphore" (von "cale:drew"): https://www.youtube.com/watch?v=GI8piPy3Z_Y
oder "lonesome" (von "solace"): https://www.youtube.com/watch?v=7FcQxDV1Ib4
geb dir ansonsten aber recht, abgesehen von kerretta (post-rock/metal, der mit jakob assoziiert ist) kenn ich noch die indie-rocker the veils aus new zealand, but that's it.. from down under hingegen kommt wirklich viel feine musik, die meinen geschmack trifft (und damit mein ich nicht AC/DC^^) und die teils auch bei uns wellen schlägt in ihren jeweiligen sparten, zb. karnivool oder sleepmakeswaves.
ok, mal nur aus neugierde gecheckt: lorde & the naked and the famous sind auch neuseeländer. da ist ihr kosmos dann doch größer als mein horizont weit^^
Jakob geistern schon lange in meiner "könnte ich eigentlich mal wieder intensiver reinhören"-Schublade. Hab sie letztes/vorletztes (?) Jahr in Oberhausen gesehen und fand sie zwar ganz geil, aber eben auch erstmal ein wenig beliebig.
Nur einmal musste ich meinen Kumpel fragen: "Ey wie heißt der Song?!", und das war beim finalen "The Collar Sets Well".
https://www.youtube.com/watch?v=FkyxbIY_8dE
jakob sind es definitiv wert, dass man sich näher mit ihnen befasst ihre musik ist eben u.a. gekennzeichnet durch ganz viel hall, subtile melodien und noisige ausbrüche, die allerdings nur scheinbar (!) unstrukturiert sind. daher ist es nachvollziehbar, dass dich die musik nicht total vom hocker gerissen hat live, weil sie vermutlich strukturell schwer fassbar und gleichförmig gewirkt hat.
aber je häufiger du sie hörst, desto mehr offenbaren die einzelnen songs ihre individualität und desto mehr wirst du zugleich von der allumfassenden atmosphäre der musik eingenommen.
"the collar sets well" ist von ihrem ersten album "subsets of sets", das ich allerdings kaum gehört hab, weils dann doch insgesamt zu generischer post-rock ist. allerdings deutet sich auf diesem album der individuelle stil bereits an, der auf "cale:drew" und "solace" perfektioniert wird. diese alben sind aber auch einfach emotional viel tiefer und das songwriting ist so viel spannender.. "the collar sets well" sticht ein klein wenig hervor, ist halt n echt schmissiger song, aber kommt halt meiner meinung nach einfach nicht an gegen die späteren musikalischen großtaten jakobs
anspieltipps wären z.b.:
"semaphore" von "cale:drew": https://www.youtube.com/watch?v=GI8piPy3Z_Y
"lonesome" von "solace":
https://www.youtube.com/watch?v=7FcQxDV1Ib4
Yo, das war "The Collar Sets Well".
Ach du warst das, mit dem ich da war.
Ich frage mich allerdings, warum Namen wie pg.lost und Jakob jetzt schon im Metalsplitter fallen müssen.
bin ja schon froh, dass sie überhaupt mal erwähnt werden.. allerdings ist laut.de ja schon anzurechnen, dass sie diese art musik nicht unter den tisch fallen lassen und immer mal wieder ne review raushauen.
ich erwarte nun aber auch ne review zu pg.lost's "versus"
Hmm, ich wüsste nicht mal, von wem ich mir die Rezi wünschen würde. Der Toni beweist immer mal wieder einen ganz formidablen Geschmack in den Nischen-Genres. Überhaupt könnten die wöchentlichen Kolumnen mal etwas mehr "Über den Tellerrand" vertragen. Der Schuhplattler taugt dafür noch am ehesten, wenn man mal von dem Morrissey-Jubelpersertum absieht.