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5 Fragen an Sigh

Wer 2026 das beste Metal-Album finden möchte, sollte den japanischen Avantgarde Metallern Sigh ein Ohr leihen. Deren neues Album "Goh-Ka" lohnt sich nicht nur wegen eines Gastauftritts von Opeth-Boss Mikael Åkerfeldt. Während ihrer gerade absolvierten Europatour nahm sich Sänger/Gitarrist Mirai Kawashima etwas Zeit, um unsere Fragen zu beantworten.

1. Welches Album hatte den größten Einfluss auf dich als Musiker?

"Into the Pandemonium" von Celtic Frost.

2. Auf welche(s) deiner Riffs/Melodien/Lyrics/Patterns bist du am meisten stolz?

Auf "Kuso-shi 4, 5, and 6". Ich finde sowohl Riff als auch Melodie, Lyrics und die Struktur großartig.

3. Was sollte sich in der Rock-/Metal-Community zum Besseren verbessern?

Ich kann mich über nichts Bestimmtes beschweren. Ich kann meine Musik machen, und es gibt ein paar Leute, die sie hören wollen. Das reicht mir. Ich habe das Glück, nicht in einer Ära geboren worden zu sein, wo du jederzeit von einem verrückten Samurai getötet werden konntest.

4. Was zeichnete die Arbeit an "Goh-Ka" im Vergleich zu früheren Projekten besonders aus?

Ein Album zu machen ist immer besonders. Aber wenn du 56 bist, könnte es das letzte Mal sein. Deshalb wollte ich für mich selbst ein perfektes Album machen. Keine Reue. Kein Kompromiss. Ich glaube, das ist mir diesmal gelungen.

5. Welches Buch sollte man unbedingt gelesen haben?

Wenn man Musik liebt, ist "Wie Musik wirkt" von David Byrne ist eine der interessatesten Lektüren, die es gibt.

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