Metalsplitter: Wenn Black Metaller mit Dinos spielen
vom 25. März 2026
Prähistorischer MetalApropos Filmkunst: Darkthrone haben da was vorbereitet. "Pre-Historic Metal" heißt ihr neuer Track und genauso auch das kommende Album. Passend zum Titel spielen die Black Metal-Urzeitler mit Dinos, im Musikvideo wimmelts nur so vor stilecht grisseligen Oldschool-Sauriern.Prähistorisch …
ich finds gut, dass darkthrone ihren seich wenigstens nicht mehr black metal sondern prehistoric metal nennen. obs das besser macht, weiß ich nicht aber ein schritt in die richtige richtung. der uralte und altvordere herr targaz angisel von tannenberg von Tarihan hat bereits in ende der 00er jahre eine neuausrichtung und umbenennung gefordert, da black metal langsam aber sicher auserzählt war. allerdings bezog er sich eher auf jüngere bands, die damals nicht dabei waren
natürlich ist es auserzählt. entweder sind da ü50 boomer, die sich seit 30 jahren selbst kopieren und halb nackt mit corpspaint, patronengürtel und tierkadavern auf der bühne stehen und texte vortragen, die ein hässiger 13yo edgelord konfirmationsschüler geschrieben hat oder man hat goofen, die eine kopie der kopie der kopie der kopie von etwas sind.
als die 2. welle gekickt hat, ging es darum mit den konventionen und trends zu brechen und was komplett eigenes zu machen. selber konvention und trend zu werden...
Ich finde die Frage, ob etwas „auserzählt“ ist, spannend. Meine These: die Popkultur als solche ist auserzählt, bzw. wenn nicht, steht das Ende der Erzählung unmittelbar bevor. Alle Extreme wurden ausgelotet, es wurde konstruiert, dekonstruiert und rekonstruiert. In einem System, in dem NEU immer das definierende Qualitätsmerkmal war, bleiben neue, umwälzende Trends seit längerem aus. Zwar gibt es dann noch neue Triebe, wie etwa diese Hyperpop-Geschichte, der es aber auch nicht schafft, grundsätzlich was auf den Kopf zu stellen, was zum einen an der digitalen Extrem-Diversifizierung liegen dürfte, aber auch daran, dass die Formsprache nicht so radikal anders ist, wie es bei neuen Strömungen der Vergangenheit der Fall war. Ich denke, genre-übergreifend erleben wir gerade the end of the popkultur as we know it. Mal kucken, was danach kommt.
"genre xy ist tot/auserzählt" ist auch so'n typischer satz von leuten, die musik überhaupt nicht mehr mögen (wollen), sich das aber nicht eingestehen können und stattdessen die künstler verantwortlich machen...
Das Problem war, bevor es sich gesund weiterentwickeln konnte, hat der übermäßige Kommerz und der ganze Symphonic Mist es zerstört. Damals gab es einen besonderen Vibe, den es danach nicht mehr wieder gab. Deshalb ist eine gesunde Weiterentwicklung auch nicht mehr möglich gewesen. Das bedeutet aber nicht, dass es nicht möglich gewesen wäre. Bands wie Krallice, Wolves In The Throne Room, Blut aus Nord oder auch Imperial Triumphant zeigen, wie so etwas hätte klingen können. In gewisser Weise moderner Black Metal, aber mit nem gewissen Charme, der den ganzen aktuellen BM Werken heutzutage völlig abgeht!
"die Popkultur als solche ist auserzählt"
Schon mal was von Björk gehört? Auch Rosalia finde ich sehr erfrischend. Die wird noch mal größer, als sich das irgendwer derzeit vorstellen kann
Vielleicht magst du mal erläutern, welchen Punkt du mit dieser offensichtlich rethorischen Frage machen willst?
"Auch Rosalia finde ich sehr erfrischend."
Äh.... ja.... ... ich finde auch die letzte Pete Rock & Common sehr souly und funky, das hat allerdings rein gar nichts mit dem zu tun, was ich da geschrieben habe. Ich habe ja nicht geschrieben: ich finde keine Musik mehr, die mich interessiert. Ich habe geschrieben: die große Erzählung Pop, dessen distinktives Merkmahl bisher immer die Dekonstruktion und Erneuerung war, ist kurz davor an einem Ende anzukommen. An Stelle der Frage nach Innovation tritt mehr und mehr die Frage, wer am geschmackvollsten kuratiert. Rosalia ist da ein gutes Beispiel. Wie in der Rezi bemerkt wird, hat sie Inspiration aus "Leonard Cohen, Aretha Franklin, Nina Simone, Patti Smith (die sogar einen kleinen Gastbeitrag auf dem Album hat), Johann Sebastian Bach, Gustav Mahler und mehr" gezogen. Sie nimmt diese Einflüsse und verbindet sie möglichst geschmackvoll miteinander (also, für die, die es mögen, ich fands furchtbar, aber das tut nichts zu Sache). Dieser Akt des ästhetischen Verwaltens von Bestehendem war bisher aber immer das distinktive Merkmal der E-Musik. Da verändert sich also etwas. Musik, die man gut oder doof finden kann, wird aber weiterhin gemacht werden, ja.
"Vielleicht magst du mal erläutern, welchen Punkt du mit dieser offensichtlich rethorischen Frage machen willst?"
Soll ich etwa auch noch eine rethorische Aussage hinterherschieben? "Dekonstruktion und stetige Erneuerung", da hast du was du wolltest. Oder zählt das dann nur, wenn es auf einem kommerziell vergleichbaren Level von Tante Gähn Gaga wahrgenommen wird?
Mhm. Okay. Björk war in den 90ern und 2000ern sehr relevant mit dem, was sie da getan hat, heute ist sie das nicht mehr. Das bedeutet nicht, dass ich damit sagen will, sie mache heute schlechte Musik. Sie spielt einfach nur keine Rolle mehr. Deswegen weiß ich immer noch nicht so richtig, welchen Punkt du damit machen willst. Und: "da hast du was du wolltest." Nochmal: es geht hier nicht um die Befriedigung meiner persönlichen musikalischen Vorlieben. Ich finde immer noch viele Musik, die ich mag. Ich meine das mit dem "auserzählt" noch nicht mal wertend. Ich beobachte das nur als Phänomen.
Btw: "Techno ist auch nicht auserzählt, aber beides ist tot! Das muss man schon unterscheiden" Ich stimme mit dir überein, dass man das unterscheiden muss. Nur sehe ich es genau umgekehrt. Es ist auserzählt, aber tot ist es nicht. Denn es gibt es ja offensichtlich immer noch genug Menschen, die produzieren und konsumieren. Innovationen in der Form kann ich allerdings schon länger nicht mehr feststellen. Wobei ich mich bei Techno zu wenig auskenne, als das ich mir da wirklich ein Urteil erlauben könnte.
Aha, nicht mehr relevant, also keine Gaga und Konsorten. Ja, wenn du etwas auf dem Level suchst, da gibt es außer Stagnation nichts zu finden. "Dekonstruktion und Erneuerung" wirst du nicht im Mainstream finden, sondern mehrere Ebenen darunter. Die mögen dann zwar für dich "nicht relevant sein", aber machen das, wonach es offenbar auch dir verlangt. Und das ist auch der Punkt, den ich machen wollte. Nein, der Pop ist nicht außerzählt, außer man hat den Fokus lediglich auf den Mainstream.
"Techno: Es ist auserzählt, aber tot ist es nicht."
Nun, dass vereinzelte Musiker immer noch aktiv sind, ist unbestritten so. Aber im Vergleich zu dem was wir mal hatten (insb. in den 90ern), ist das eigentlich nicht der Rede wert. Oder wie auch du sagen würdest: Nicht relevant! Und daher in gewisser Maßen tot! Und wenn etwas tot ist, insb. der Vibe und die Szene an sich, dann ist es auch schwer mit den Innovationen um die Ecke zu kommen. Der Vibe und die Szene, das zusammen bewirkt ja erst die Leidenschaft, die dazu führt, dass die Grenzen ausgelotet werden, das Innovationen geschaffen werden. So lange der 90er Vibe im Black Metal Präsent war, so lange sind Meisterwerke rausgekommen, die bis heute unerreicht sind. Seit der Vibe und die Szene quasi tot sind, kommt auch nichts mehr. Das ist also mein Punkt! Techno und der Black Metal sind nicht außerzählt, aber der Vibe und die Szene und damit auch die Leidenschaft, der Zauber, ist einfach tot! Und deswegen schlummert die Erzählungen quasi den überlangen Winterschlaf - und der Nachtkönig wacht darüber.
naja alles was neu erschaffen wurde kann nicht noch einmal neu erschaffen sondern nur noch repliziert werden. egal wie gut die neuen bands sind oder neue alben von OG bands. es wird kein neues/zweites Dor-nu-Fauglith/drawing down the moon/opus nokturne/aske/etc geben können bzw etwas geben, was genau so kicken wird oder genau diesen einschlag haben wird.
ich höre ausgesprochen gerne draugveil und der schlingel ist jhg 2002. aber es kickt nichts mehr so wie halt damals... ich mag auch peste noire, der hat nen relativ eigenen und signifankten stil entwickelt aber es ist halt nur eine weiterentwicklung und keine neue kreation
Das Gefühl habe ich mir schon bewahrt. Insb. da ich sehr viel Dungen Synth höre, wo dieser 90er Geist auch heute noch kompensiert darbgeboten wird. Wer das wirklich nachempfinden kann, dem kann der ganze neumoderne Black Metal, und dieser ganze Symphonic Mist, eigentlich nur wie B-Ware vorkommen
Ist mir alles lieber als das fünfte Doom Metal-Album in Folge. Der Song geht gut nach vorne. Auch Fenriz konnte mal wieder vor der Kamera rumblödeln. Why not.
Prähistorischer MetalApropos Filmkunst: Darkthrone haben da was vorbereitet. "Pre-Historic Metal" heißt ihr neuer Track und genauso auch das kommende Album. Passend zum Titel spielen die Black Metal-Urzeitler mit Dinos, im Musikvideo wimmelts nur so vor stilecht grisseligen Oldschool-Sauriern.Prähistorisch …
ich finds gut, dass darkthrone ihren seich wenigstens nicht mehr black metal sondern prehistoric metal nennen. obs das besser macht, weiß ich nicht aber ein schritt in die richtige richtung. der uralte und altvordere herr targaz angisel von tannenberg von Tarihan hat bereits in ende der 00er jahre eine neuausrichtung und umbenennung gefordert, da black metal langsam aber sicher auserzählt war. allerdings bezog er sich eher auf jüngere bands, die damals nicht dabei waren
Black Metal ist nicht außerzählt, der Vibe ist einfach nur dahin. Der Markt hat's gerichtet!
Black Metal ist nicht auserzählt aber Techno? Gute Mucke muss nicht alles neu erfinden.
Techno ist auch nicht auserzählt, aber beides ist tot!
Das muss man schon unterscheiden
natürlich ist es auserzählt. entweder sind da ü50 boomer, die sich seit 30 jahren selbst kopieren und halb nackt mit corpspaint, patronengürtel und tierkadavern auf der bühne stehen und texte vortragen, die ein hässiger 13yo edgelord konfirmationsschüler geschrieben hat oder man hat goofen, die eine kopie der kopie der kopie der kopie von etwas sind.
als die 2. welle gekickt hat, ging es darum mit den konventionen und trends zu brechen und was komplett eigenes zu machen. selber konvention und trend zu werden...
Ich finde die Frage, ob etwas „auserzählt“ ist, spannend.
Meine These: die Popkultur als solche ist auserzählt, bzw. wenn nicht, steht das Ende der Erzählung unmittelbar bevor.
Alle Extreme wurden ausgelotet, es wurde konstruiert, dekonstruiert und rekonstruiert. In einem System, in dem NEU immer das definierende Qualitätsmerkmal war, bleiben neue, umwälzende Trends seit längerem aus. Zwar gibt es dann noch neue Triebe, wie etwa diese Hyperpop-Geschichte, der es aber auch nicht schafft, grundsätzlich was auf den Kopf zu stellen, was zum einen an der digitalen Extrem-Diversifizierung liegen dürfte, aber auch daran, dass die Formsprache nicht so radikal anders ist, wie es bei neuen Strömungen der Vergangenheit der Fall war.
Ich denke, genre-übergreifend erleben wir gerade the end of the popkultur as we know it. Mal kucken, was danach kommt.
"genre xy ist tot/auserzählt" ist auch so'n typischer satz von leuten, die musik überhaupt nicht mehr mögen (wollen), sich das aber nicht eingestehen können und stattdessen die künstler verantwortlich machen...
"natürlich ist es (OSBM) auserzählt."
Das Problem war, bevor es sich gesund weiterentwickeln konnte, hat der übermäßige Kommerz und der ganze Symphonic Mist es zerstört. Damals gab es einen besonderen Vibe, den es danach nicht mehr wieder gab. Deshalb ist eine gesunde Weiterentwicklung auch nicht mehr möglich gewesen. Das bedeutet aber nicht, dass es nicht möglich gewesen wäre.
Bands wie Krallice, Wolves In The Throne Room, Blut aus Nord oder auch Imperial Triumphant zeigen, wie so etwas hätte klingen können. In gewisser Weise moderner Black Metal, aber mit nem gewissen Charme, der den ganzen aktuellen BM Werken heutzutage völlig abgeht!
"die Popkultur als solche ist auserzählt"
Schon mal was von Björk gehört?
Auch Rosalia finde ich sehr erfrischend. Die wird noch mal größer, als sich das irgendwer derzeit vorstellen kann
Die meisten Kritiker hier würden sich wohl vor Angst in die Hose scheißen, wenn sie einem Black Metaller gegenüberstünden.
"Schon mal was von Björk gehört?"
Vielleicht magst du mal erläutern, welchen Punkt du mit dieser offensichtlich rethorischen Frage machen willst?
"Auch Rosalia finde ich sehr erfrischend."
Äh.... ja.... ... ich finde auch die letzte Pete Rock & Common sehr souly und funky, das hat allerdings rein gar nichts mit dem zu tun, was ich da geschrieben habe. Ich habe ja nicht geschrieben: ich finde keine Musik mehr, die mich interessiert.
Ich habe geschrieben: die große Erzählung Pop, dessen distinktives Merkmahl bisher immer die Dekonstruktion und Erneuerung war, ist kurz davor an einem Ende anzukommen. An Stelle der Frage nach Innovation tritt mehr und mehr die Frage, wer am geschmackvollsten kuratiert. Rosalia ist da ein gutes Beispiel. Wie in der Rezi bemerkt wird, hat sie Inspiration aus "Leonard Cohen, Aretha Franklin, Nina Simone, Patti Smith (die sogar einen kleinen Gastbeitrag auf dem Album hat), Johann Sebastian Bach, Gustav Mahler und mehr" gezogen. Sie nimmt diese Einflüsse und verbindet sie möglichst geschmackvoll miteinander (also, für die, die es mögen, ich fands furchtbar, aber das tut nichts zu Sache). Dieser Akt des ästhetischen Verwaltens von Bestehendem war bisher aber immer das distinktive Merkmal der E-Musik. Da verändert sich also etwas.
Musik, die man gut oder doof finden kann, wird aber weiterhin gemacht werden, ja.
"Vielleicht magst du mal erläutern, welchen Punkt du mit dieser offensichtlich rethorischen Frage machen willst?"
Soll ich etwa auch noch eine rethorische Aussage hinterherschieben?
"Dekonstruktion und stetige Erneuerung", da hast du was du wolltest. Oder zählt das dann nur, wenn es auf einem kommerziell vergleichbaren Level von Tante Gähn Gaga wahrgenommen wird?
Mhm. Okay. Björk war in den 90ern und 2000ern sehr relevant mit dem, was sie da getan hat, heute ist sie das nicht mehr. Das bedeutet nicht, dass ich damit sagen will, sie mache heute schlechte Musik. Sie spielt einfach nur keine Rolle mehr.
Deswegen weiß ich immer noch nicht so richtig, welchen Punkt du damit machen willst.
Und: "da hast du was du wolltest." Nochmal: es geht hier nicht um die Befriedigung meiner persönlichen musikalischen Vorlieben. Ich finde immer noch viele Musik, die ich mag.
Ich meine das mit dem "auserzählt" noch nicht mal wertend. Ich beobachte das nur als Phänomen.
Btw: "Techno ist auch nicht auserzählt, aber beides ist tot! Das muss man schon unterscheiden"
Ich stimme mit dir überein, dass man das unterscheiden muss. Nur sehe ich es genau umgekehrt. Es ist auserzählt, aber tot ist es nicht. Denn es gibt es ja offensichtlich immer noch genug Menschen, die produzieren und konsumieren. Innovationen in der Form kann ich allerdings schon länger nicht mehr feststellen. Wobei ich mich bei Techno zu wenig auskenne, als das ich mir da wirklich ein Urteil erlauben könnte.
Aha, nicht mehr relevant, also keine Gaga und Konsorten.
Ja, wenn du etwas auf dem Level suchst, da gibt es außer Stagnation nichts zu finden. "Dekonstruktion und Erneuerung" wirst du nicht im Mainstream finden, sondern mehrere Ebenen darunter. Die mögen dann zwar für dich "nicht relevant sein", aber machen das, wonach es offenbar auch dir verlangt. Und das ist auch der Punkt, den ich machen wollte. Nein, der Pop ist nicht außerzählt, außer man hat den Fokus lediglich auf den Mainstream.
"Techno: Es ist auserzählt, aber tot ist es nicht."
Nun, dass vereinzelte Musiker immer noch aktiv sind, ist unbestritten so. Aber im Vergleich zu dem was wir mal hatten (insb. in den 90ern), ist das eigentlich nicht der Rede wert. Oder wie auch du sagen würdest: Nicht relevant! Und daher in gewisser Maßen tot!
Und wenn etwas tot ist, insb. der Vibe und die Szene an sich, dann ist es auch schwer mit den Innovationen um die Ecke zu kommen. Der Vibe und die Szene, das zusammen bewirkt ja erst die Leidenschaft, die dazu führt, dass die Grenzen ausgelotet werden, das Innovationen geschaffen werden.
So lange der 90er Vibe im Black Metal Präsent war, so lange sind Meisterwerke rausgekommen, die bis heute unerreicht sind. Seit der Vibe und die Szene quasi tot sind, kommt auch nichts mehr.
Das ist also mein Punkt! Techno und der Black Metal sind nicht außerzählt, aber der Vibe und die Szene und damit auch die Leidenschaft, der Zauber, ist einfach tot! Und deswegen schlummert die Erzählungen quasi den überlangen Winterschlaf - und der Nachtkönig wacht darüber.
naja alles was neu erschaffen wurde kann nicht noch einmal neu erschaffen sondern nur noch repliziert werden. egal wie gut die neuen bands sind oder neue alben von OG bands. es wird kein neues/zweites Dor-nu-Fauglith/drawing down the moon/opus nokturne/aske/etc geben können bzw etwas geben, was genau so kicken wird oder genau diesen einschlag haben wird.
ich höre ausgesprochen gerne draugveil und der schlingel ist jhg 2002. aber es kickt nichts mehr so wie halt damals... ich mag auch peste noire, der hat nen relativ eigenen und signifankten stil entwickelt aber es ist halt nur eine weiterentwicklung und keine neue kreation
merke: signifankten

darüber hinaus hat man halt leider auch nid ewig das gefühl, dass man hatte mit 15 und dem ersten mal blaze in the northern sky oder bm an sich
Das Gefühl habe ich mir schon bewahrt. Insb. da ich sehr viel Dungen Synth höre, wo dieser 90er Geist auch heute noch kompensiert darbgeboten wird.
Wer das wirklich nachempfinden kann, dem kann der ganze neumoderne Black Metal, und dieser ganze Symphonic Mist, eigentlich nur wie B-Ware vorkommen
Ist mir alles lieber als das fünfte Doom Metal-Album in Folge. Der Song geht gut nach vorne. Auch Fenriz konnte mal wieder vor der Kamera rumblödeln. Why not.