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Hozier - "Swan Upon Leda"

Dass Hozier eine Schwäche für Mythologie hat, dürfte inzwischen niemanden mehr überraschen. Für "Swan Upon Leda" greift der Ire auf die griechische Sage von Leda und dem Schwan zurück. Darin verwandelt sich Zeus in einen Schwan, um sich Leda zu nähern und sie zu vergewaltigen. Was in der Kunstgeschichte häufig als romantische oder erotische Begegnung dargestellt wird, ist im Kern eine Geschichte sexualisierter Gewalt. Genau diesen Widerspruch greift Hozier auf und verbindet den antiken Mythos mit gegenwärtigen Formen der Unterdrückung und der Kontrolle über weibliche Körper. Musikalisch klingt das Ganze mit seinen sanften Gitarren und beinahe sakralen Harmonien erstaunlich friedlich. Gerade dieser Kontrast zwischen der Schönheit des Songs und der Brutalität seines Inhalts macht "Swan Upon Leda" so eindringlich.

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