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Martin Gore: Solosong mit Tochter Johnnie Lee

Auch Depeche Mode-Songwriter Martin L. Gore bat seine Tochter ins Studio. Johnnie Lee übernimmt den (überwiegend geflüsterten) Gesang von "Cross Whisper". Der Track läuft als Kollabo mit dem Künstler Cliff Damavandi, dessen Gedicht Gore zur Musik inspirierte.

Der Titel hat eine ungewöhnliche Entstehungsgeschichte: Während eines langen Gesprächs mit einigen Freunden kam das Thema auf unerklärliche Phänomene. Gore erklärte, dass ihn nichts überraschen würde, und fuhr fort, dass bei mehreren Gelegenheiten Amseln aufgetaucht seien, wenn jemand aus seinem nahen Umfeld gestorben sei. Einmal wurde er von einem hartnäckigen Vogel heimgesucht, der heftig gegen das Fenster seines Studios klopfte. Zwei Tage später erfuhr er, dass ein enger Freund verstorben war, was ihn einmal mehr dazu veranlasste, über die Symbolik und Mythologie nachzudenken, die Vögel seit der Antike umgibt, und darüber, ob diese Vögel Vorboten oder Boten sein könnten.

"Ich war mit ein paar Freunden unterwegs, und wir kamen auf das Thema Tod zu sprechen. Da erzählte ich ihnen, dass immer, wenn jemand, der mir nahesteht, gestorben ist, Vögel auftauchen – manchmal kommen sie ein ganzes Jahr lang jeden Tag vor meinem Fenster vorbei. Als meine Mutter starb, kam ein Vogel, und dasselbe passierte, als mein Hund starb. Als meine Katze starb, flog ein Vogel ins Haus und hinunter in das Zimmer, in dem sie geschlafen hatte", so Gore weiter.

Der Track erscheint mit Remixes von ANNA, Regis, Vera Grace, Boothnavy und Martin Jenkins als 12" am 4. Dezember.

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