Ali G disst Noel Gallagher
"Is it cos I is black? Respect!": Seit Freitag ist Ali G zurück im Kino, die Figur, mit der Komiker Sacha Baron Cohen Ende der 1990er Jahre berühmt wurde. Bei einer Premierenvorführung, an der auch Oasis-Star Noel Gallagher teilnahm, holte ihn Cohen auf die Bühne, nannte ihn "one of them Oasis twins" und teilte weiter aus: "It's Nigel Gallagher, innit? A 50-year-old white man trying to make a comeback after 20 years. So sad!"
Im Vorfeld der Veröffentlichung sah sich sein Film "Ali G: Who Iz I?" wieder altbekannter Kritiken ausgesetzt, wonach Cohen sich über schwarze Street Culture lustig mache und die Figur Ali G. die Karikatur eines Schwarzen sei. In einem Times-Artikel verteidigte Cohen daraufhin Satire im Jahr 2026 als wichtiger denn je und fügte an: "Ich habe diesen neuesten Film aus demselben Grund gemacht wie immer: nicht nur, um Menschen zum Lachen zu bringen, sondern auch um sie mit der Gefahr von Fanatismus und Verschwörungstheorien zu konfrontieren."
Und weiter: "Ich habe meine Figuren und meine Comedy schon immer als Mittel eingesetzt, um Vorurteile, Voreingenommenheit und Dummheit bloßzustellen. Ali G ist ein weißer Schwachkopf, ein verblendeter Akteur kultureller Aneignung, der sich den Modestil und die Songtexte seiner Idole aus Gangsta-Rap und Dancehall von Compton bis Kingston einfach aneignet. Der Witz trifft ihn selbst und ebenso das überwiegend weiße, männliche Establishment, das ihn tatsächlich ernst nimmt.
"
Der Plot in Kurzform: Nach zwanzig Jahren "Chillen, Kiffen und Bumsen" stellt Ali G schockiert fest, dass seine Freundin Julie im achten Monat schwanger ist. Deshalb schwingt er seinen Allerwertesten vom Sofa und macht sich auf den Weg nach Amerika, um an seinen früheren Ruhm anzuknüpfen.
Noch keine Kommentare